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HEUTE: Christian Falsnaes PERFORMANCE und Interview in Köln

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30.10. 2015 // Christian Falsnaes at 6 pm, PRISKA PASQUER, Albertusstr. 18, Cologne 50667, Germany

Christian Falsnaes‘ performative Werke basieren auf der Interaktion zwischen Publikum und Künstler. Der dänische Künstler stand auf der Shortlist für den Preis der Nationalgalerie 2015.
Ausgehend von der Kunstgeschichte der Performance versucht Christian Falsnaes neue Formen performativer Kunst zu entwickeln. Dabei interessiert ihn vor allem der Kontext der Werkentstehung: Die Rituale, Dynamiken und Verhaltensweisen, die in hoch kodifizierten sozialen Feldern wie der Kunstwelt wirksam werden. Seine Arbeiten kreisen um die Themen Identität, Autorität und Unterwerfung. Als elementare Komponente setzt Falsnaes die zumeist unvorbereiteten Ausstellungsbesucher in partizipatorisch konzipierten Performances ein, die er auf Video dokumentiert und anschließend in einem Zusammenschnitt ausgewählter Sequenzen zeigt. 
Kennzeichnend für Falsnaes’ Performances ist das Unvorhersehbare und Unkontrollierbare. Er arbeitet weder mit professionellen Akteuren noch mit exaktem Skript, sondern überlässt es dem Publikum, wie es seine Anweisungen ausführt.

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Konzeption der Ausstellung: artifiziell und natürlich / künstlich und natürlich (AT)

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Mit den sich wandelnden Sichtweisen der Gesellschaft auf Natur und Kultur und dem Fortschritt der Technologie verschwimmen die wahrnehmbaren Grenzen zwischen Natürlichkeit und Artifizialität zunehmend.  Die fließenden Übergange, starken Gegensätze, das widersprüchliche Zusammenspiel, Versuchs- und Hilfsdefinitionen beider Begriffe werden von der Ausstellung in den Fokus genommen und untersucht. Es entsteht Raum für eine reflexive Auseinandersetzung mit den dem vielleicht wichtigsten Thema der Zukunft.

Frage- / Hilfestellungen bei der Entwicklung des Projekts könnten beispielsweise sein:

Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit? Wo bestehen und fallen Grenzen in dieser Beziehung? Welche Kontraste zeigen sich? Welche Entwicklung konnte, kann und wird man beobachten (können)? Was ist für euch überhaupt Natürlichkeit/Künstlichkeit? Wann geht das eine in das andere über?

Mögliche Themenfelder

Technologische Entwicklung (künstliche Intelligenz)
Biologische Entwicklung (Gentechnologie)
Kulturelle Entwicklung (Social Media, Ernährung)

Ausstellungsdesign

  • Die Ausstellung ARTIFIZIELL/NATÜRLICH nutzt den unteren Teil des Raumes, die Erhöhung wird von der Ausstellung POST/TRANS/SUPER HUMAN genutzt
  • die Ausstellung geht von der Mitte des Raumes aus und breitet sich vom Zentrum über ein dichtes Netz zu den Rändern aus
  • Aus ein Konstrukt aus Folie  ergeben sich Räume und Wände an welchen die Arbeiten inszeniert und befestigt werden. Sie werden „hineingesponnen“ und in Räume gespannt, bzw. abgehängt

TECHNOSPHERE NOW!

Photo: Andreas Meichsner via hkw.de

Ein Forschungsprojekt mit Ausstellungen und Symposien des Haus der Kulturen der Welt in Berlin:

Much of the twentieth-century celebrated technology as a way to fulfill dreams of global unity and human control. But somehow these dreams morphed into a disorienting composition of technics, nature, human and non-human actors. In our current age of climate change, bioengineering, and communications at the speed of light, technology increasingly takes it place amidst the earthly and biological forces formerly known as nature. How did we end up in this world of technological vertigo? What kind of agency and outlook is equal to its challenges? The dilemma of global technology and its identity will be the main theme of THE TECHNOSPHERE, NOW, a multiday showcase investigating origins and future itineraries of this technical world.

Scientists coined the term technosphere to describe the mobilization and hybridization of energy, material, and environments into a planetary system. But where is that ominous technosphere to be found? How does it impact the everyday passions and experiences of humans, animals, a nation, or an ecosphere? These and other questions will be addressed in lectures, dialogues, and performances investigating the hybrid networks of the technosphere, today. This event kicks off a larger series of international events, seminars, and conferences that will take place at HKW over the next four years.

Research: DEEPEST UNDEERGROUND ART EXHIBITION

Pakui Hardware, LOST HERITAGE, 2015 (photographed on the DEAP 3600 detector) via artviewer.org

„DEEP SKIN, the deepest underground art exhibition in history, took place at the Sudbury Neutrino Observa- tory (SNOlab), a particle physics research laboratory situated 2100 meters underground in Northern Ontario, Canada. The lab’s extreme underground location in the Creighton Nickel Mine (the world’s second deepest mine outside of South Africa) is situated so as to shield sensitive experiments from cosmic rays and background radiation, essential for studying subatomic particles such as neutrinos. Overall, the facility has a muon fux of less than 0.27 μ/m² per day.“

Artists: Pakui Hardware, Dorota Gaweda + Egle Kulbokaite, Paul Barsch,  Blunt + Skensved, Agatha Valkyrie Ice (Clémence de La Tour du Pin, Dorota Gaweda + Eglė Kulbokaitė), Bitsy Knox + Christian Tonner, Martin Kohout, Visualize→Actualize,  Antoine Renard, and TROI OI (Nhu Duong + Sung Tieu)

Exhibition title: DEEP SKIN, Curated by: Grégoire Blunt and Emmy Skensved, Venue: Sudbury Neutrino Observatory (SNOlab), Sudbury, Canada, http://deepsk.in/, Date: August 14, 2015 – August 14, 2016

weiter bei artviewer.org

Research: Industrial (R)Evolution

Has the importance of the Industrial Revolution been overstated? In a word, yes. But that’s not because industrialization wasn’t a transformative force in world history. Rather, it’s because industrialization is better thought of as an evolution rather than a revolution. Unlike the political revolutions that accompanied the Industrial Revolution temporally—namely the American, Haitian, and French—industrialization didn’t take place as a discrete set of events linked in time and space, nor was it an intentional process.  The development of efficient steam and coal power, machine-assisted labor, mass consumer markets, and other traditional hallmarks of the Industrial Revolution was indeed a significant break with the past. But this fact often leads us to forget how much the technological and societal changes that took place in Western Europe in the late eighteenth and early nineteenth centuries were mirrored in other times and places. …

weiter bei AEON und „Has the importance of the Industrial Revolution been overstated?“

Supercommunity: ART after the Machines

 

supercommunity.eflux

If we were to begin with the assumption that art has alwaysexisted, and try to explain its givenness, then we would have tocreate a concept of art that fits within the set of existing artworksand their histories. However, if we instead begin by developing aconcept of art as a condition in order to understand whether anew kind of art is possible, then we could very well find out thattoday, much of what is taken to be art simply isn’t. If we are tohang onto anything that might be called or resemble art, ourefforts have to include not only understanding what art is, but alsowhat art does, and even more importantly what it ought to […]

read more about here: http://supercommunity.e-flux.com/topics/art/
über das project: http://supercommunity.e-flux.com/texts/supercommunity/

 

Text 4: Post-Digital. Wo Stehen wir?

Arbeitsauftrag I / zum 20.05.2015:

Text 4: Frenzel, Sebastian: Wo stehen wir? In: Monopol Magazin. Die Neuen, Nr. 08/2014, S. 35-70

Text 4

Fragen:

  1. Der Autor / Wer ist der Autor? Welchem Diskurs lässt er sich zuordnen?
  2. Zum Text und Thema / Was ist eine/r KuratorInnen // Das Kuratieren / Ausstellen / Künstler / Kunst: Welche Thesen werden aufgestellt? Welche anderen Begriffe, Bezüge, Akteure spielen eine Rolle?
  3. Zur Struktur / Welcher Struktur folgt der Text? Welche inhaltlichen Einheiten lassen sich identifizieren? Markieren sie die Abschnitte und finden Sie „Arbeitstitel für die einzelnen Teile“?

Auftrag: 5 – 8 Schlüsselbegriffe/Personen/Artefakte/Veröffentlichungen aus dem Text identifizieren und eine kurze fundierte Definition/Erklärung/Information auf einer Karte (Format, A6) zusammenfassen.

Achtung: Mit diesen Karten wird im Seminar weiter gearbeitet. Bitte klären Sie die Begriffe und nutzen Sie dazu unterschiedliche offline und online Quellen. Geben Sie diese an!