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Gastvortrag: Jan Holtmann, noroomgallery: Survival Kit für die Überblicksausstellungen documenta, Biennale, Manifesta, …

Im Rahmen der Reihe .mbr monthly laden wir herzlich ein zum Gastvortrag:

Jan Holtmann (noroomgallery, Hamburg)
Survival Kit für die Überblicksausstellungen documenta, Biennale, Manifesta, …
22.5.2012, 16:00, R 244

Als Survival-Kit kann man alle Sammlungen von Gegenständen bezeichnen, die man für Notfälle mit sich führt, und die einem dann das Leben und sogar die Kunst erleichtern können. 2012 ist derart gespickt mit Biennalen, Kunstfestivals und Leistungsschauen, dass sich bei deren Dichte selbst schon von einem Notfall sprechen lässt. Diesem begegnet man aber besser nicht mit einer weiteren Sammlung von Gegenständen, sondern einer eigenen Praxis, die über die gängige Kunstrezeption hinausgeht.
Wo hört die Kunst auf und wo fängt das Survival-Kit für Überblicksausstellungen an?

Jan Holtmann, noroomgallery

Arbeitet und forscht künstlerisch auf dem Gebiet der Präsentations-, Vermittlungs- und Arbeitsformen von Objekt- und Handlungskunst. Seit der Gründung der Galerie ohne Raum/noroomgallery (1997) steht die Frage des Verhältnisses von Kunst und ihrem Medium im Zentrum verschiedener Projekte.

Zunehmend wird diese Beziehung durch Verortung oder Kooperation von Kunst in und mit anderen gesellschaftlichen Feldern untersucht: Kurator der artgenda 2002, KunstHasserStammTisch (seit 2006), Leitung des IBA Labor Kunst & Stadtentwicklung (seit 2007), Co-Leitung AiC – Art in Company (2009), Herausgeber der HarbourMass – einer Zeitung in der HafenCity für die HafenCity (2009), Präsident des Kunst & Sportverein – KuS Wilhelmsburg (2010), Direktor des openroom-artisthotel (2011), Fernsehkurator für die Konspirativen Küchenkonzerte bei ZDF-Kultur (2011)

www.noroomgallery.com

Ausblick

Weitere Vorträge im Rahmen der Reihe .mbr monthly im Sommersemester 2012:

  • 22.5. 2012, 16:00 Jan Holtmann (Hamburg)
  • 13.6.2012, 16:00 Franz Billmayer (Salzburg)
  • 27.6.2012, 16:00 Marie-Luise Lange (Dresden)
  • 2.7.2012, 16:00 Torsten Meyer (Köln, Antrittsvorlesung)

Interviews zur documenta12

In folgenden Interviews von 2006, sprechen Organisatoren ein halbes Jahr vor Eröffnung über Publikationen, Vermittlung und Bildung zur documenta12.


Die Leiterin Catrin Seefranz für Kommunikation der documenta12 berichtet von den Magazinen, welche sich drei Leitfragen widmen: Ist die Moderne unsere Antike?, Leben! Was ist das bloße Leben? und drittens Bildung: was tun?


Ulrich Schötker informiert üder die Gestaltung der Vermittlung.


Zum Thema Bildung äußert sich Roger M. Buergel

notes towards dOCUMENTA(13)


Lecture by Carolyn Christov-Bakargiev, Artistic Director of dOCUMENTA (13) at the d documenta conference.
„I would like to remind everyone, that these are notes towards documenta. They are not a concept, a structure, a program, a plan. There are simply some fragments and notes that I have collected“ and „I would like to share with you“.

Die documenta – Lebenslauf

06.05.2002 · Die Geschichte der documenta beginnt 1955 als Wiedereinstieg in die Kunst der Moderne. FAZ.NET stellt Geschichte und Hintergründe dieser wichtigen Veranstaltung in drei Teilen vor.
Von SABINE B. VOGEL

Alle fünf Jahre pilgern Scharen von Menschen nach Kassel. Kassel? Ehemalige Hauptstadt des Königreichs Westfalen, nordhessische Metropole, beim Bombenangriff 1943 weitgehend zerstört, anschließend Zonenrandgebiet und architektonisch im 60er Jahre-Stil verschandelt. Was zieht die Menschen dorthin? Nur eines: die „documenta“ – eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die Ausstellung zeitgenössischer Kunst schlechthin.

(weiterlesen bei FAZ.NET)

Umfrage zur Organisation der Lehre

Wir bitten um die Mithilfe der Studierenden des Unterrichtsfaches Kunst und des Lernbereichs Ästhetische Erziehung an der Universität zu Köln:

Sehr geehrte Studierende am Institut für Kunst & Kunsttheorie,

wir wollen unser Veranstaltungsangebot verbessern, insbesondere die Veranstaltungen in der künstlerischen Praxis besser platzieren und kommunizieren.
Wesentlich geht es dabei um die Frage, wie Lehrveranstaltungen, die organisatorisch nicht in den 90-Minuten-Takt der universitären Lehre passen, am besten zu organisieren sind: im Block, in Blöcken, 14-tägig-4-stündig usw. …

Bitte helfen Sie uns dabei und nehmen sich 5 Minuten Zeit: Anonym. Vertraulich. 12 kurze Fragen. Mitbestimmung!!

-> zur Online-Umfrage

Ganz herzlichen Dank im Voraus!

www.fragen-zur-kunst.de


Für die Vorbereitung auf die dOCUMENTA(13) ist auch sehr hilfreich, was Joel Baumann, Dirk Pörschmann, Tanja Wetzel als Lehrende der Kunsthochschule Kassel und 15 Studierenden der Kunst- und Medienpädagogik, der Neuen Medien und der Kunstwissenschaft – anlässlich der d12 an Video-Interview-Material zusammengetragen haben: www.fragen-zur-kunst.de

Kleiner Leitfaden und Rezension unter: http://medialogy.de/2009/01/06/documenta-docknet-questions-about-art/