Schlagwort-Archiv: portfolio

Leitfaden Portfolio-Arbeit

Die Führung eines Dokumentations- und Reflexionsportfolios soll Sie bei Entwicklung Ihres professionellen Selbst unterstützen. Ziel der Portfolio-Arbeit ist, dass Sie Ihre Lernprozesse und -ergebnisse als Ihre Versionen von Wirklichkeitskonstruktionen mit Ihren spezifischen Ausdrucksformen, inhaltlichen Schwerpunkten und Feststellungen, sowie Ihren Bedürfnissen und besonderen Stärken – in erster Linie für sich selbst – herausarbeiten können…

Julia Ziegenbein und Torsten Meyer haben einen Leitfaden für die Portfolio-Arbeit in den Modulen 3 (Ästhetische Erziehung) und 4 (Kunst) erarbeitet: LeitfadenPortfolioArbeit PDF

PLE

PLE (Personal Learning Environment) meint die individuelle Gestaltung der eigenen Lernumgebung. Dazu gehört die individuelle Zusammenstellung verschiedener Web-Services, die den Zugriff auf und den Umgang mit digitalen Inhalten erleichtern und strukturieren sollen.

image found on: http://www.bluelightdistrict.org/wp/2010/11/personal-knowledge-management/

Portfolio-Tools

Hier sollen nun einige hilfreiche Portfolio-Tools kurz vorgestellt werden. Das hier ist als Auswahl zu verstehen und kann gerne erweitert werden.

Zettelkasten

Der Zettelkasten orientiert sich am Arbeitsprinzip des Zettelkastens von Niklas Luhmann. Er bietet die Möglichkeit eigene Notizen nach Schlagworten, Quellen, Literatur, Folgenotizen zu kategorisieren. Die Benutzeroberfläche ist, trotz der Komplexität des Systems, übersichtlich und einfach zu verstehen. Der Zettelkasten ist ein lokales System und bietet sich an, wenn man primär an einem Gerät arbeitet.

Evernote

Evernote hat im Prinzip die gleichen Sortierungs- und Kategorisierungsmöglichkeiten wir der Zettelkasten, ist aber nicht ganz so übersichtlich. Allerdings hat es den großen Vorteil der Cloud. Die Notizen werden in der Wolke gespeichert. Daher empfiehlt es sich absolut für alle, die an mehreren Geräten arbeiten.

WordPress

Bei WordPress können Sie kostenlos Ihren eigenen blog starten. Der große Vorteil ist: Sie können direkt mit anderen in Kontakt treten und sich Rückmeldung zu Ihren Gedanken und Projekten einholen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, einen privaten blog zu schreiben. Der ist dann vergleichbar zu einem digitalen Tagebuch, nur eben mit der Möglichkeit, die Inhalte zu verknüpfen.

study.log

study.log ist, laut den Entwicklern, ein „Knowledge Construction Tool“. Es ist eine Software für Kopfarbeiter in Schule, Studium, Beruf, Lehre und Forschung. Sie integriert die Darstellung und Verwaltung ihrer persönlichen Studienmaterial-Mediathek. study.log visualisiert den Datenbestand in einer durchdachten Zusammenschau, innerhalb derer verschiedene Ordnungskriterien angewendet werden können: zeitlich, alphabetisch, semantisch-kategoriell und im toplogischen Verhältnis. Stets bleibt bei allen Perspektivwechseln sowohl das gegenwärtige thematische Zentrum als auch der Horizont des Referenzbestandes im Blick. (http://mms.uni-hamburg.de/blogs/studyblog/)

Delicious

ist ein social-bookmarking-tool. Hier können Sie Ihre digitalen Lesezeichen in der Wolke speichern und mit anderen teilen.

Tumblr

Tumblr ist ein micro-blogging tool, mit dem man Texte, Bilder, Audiodateien etc., also selbsterstellte und fremde Inhalte in einem blog veröffentlichen kann. Als Benutzer kann man Beiträgen von anderen Nutzern „folgen“.

Pinterest

Pinterest

in diesem sozialen Netzwerk können visuelle Lesezeichen an virtuelle Pinnwände geheftet werden. Andere User können diese Inhalte teilen oder kommentieren.

diigo

ist ein social-bookmarking-tool. Hier können Sie Ihre digitalen Lesezeichen in der Wolke speichern und mit anderen teilen.

Pocket

Wenn Sie über einen interessanten Inhalt stolpern, gerade aber keine Zeit haben ihn zu lesen, bietet sich pocket an, um ihn dort abzulegen und später, mit etwas mehr Zeit zu lesen.

ILIAS

Das E-Learning-System der Universität zu Köln bietet eine eigene Form des E-Portfolios an. Seminarinhalte sollen miteinander verknüpft und erweitert werden.

Hier ein Erläuterungsvideo dazu: http://www.youtube.com/watch?v=hzeT8K4ZpJI

Internationale Studie zur Portfolioarbeit

Die Studie „Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungenan Hochschulen“ der Salzburg Research Forschungsgesellschaft bietet eine Analyse der Portfolioarbeit im universitären Feld. Sie stellt didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen dar, untersucht verschiedene Vorgehensweisen und Szenarien im Hinblick auf bildungspolitische Herausforderungen.