Schlagwort-Archiv: Migrationsgesellschaft

Semesterthema: home/migration

Ein wesentliches Merkmal unserer Zeit ist die durch Migrationsprozesse veränderte Gesellschaft. Nicht nur Menschen migrieren, auch Medien und Kulturgüter- oder techniken zirkulieren. Dabei entstehen hybride Lebensformen und Kulturen, die die nationalstaatliche Ordnung und einheitliche Identitätskonzepte in Frage stellen. Auch für die Künste und die Kunstpädagogik ergeben sich auf der Folie der Migrationsgesellschaft neue Herausforderungen, die die Fachdisziplinen insgesamt betreffen. Welche Potentiale kunstdidaktischer, kunsttheoretischer oder kulturwissenschaftlicher Positionen und Praktiken lassen sich für die Entwicklung von didaktisch-methodischen Ansätzen im Kontext einer transkulturellen Kunstpädagogik entfalten? Wie verändert sich unser Verhältnis von Ich und Welt auf der Basis einer postmigrantischen Realität? Welche Narrative, Repräsentationen, Raumkonfigurationen oder Konzepte von Heimat dominieren oder gilt es wie zu beschreiben, zu kritisieren, gegen den Strich zu bürsten?

Im Wintersemester widmet sich das Projekt Arts Education in Transition unter dem Label home/migration diesen und vielen anderen Fragen. Wieder finden Kooperationen mit außeruniversitären Partnern statt, etwa mit dem Forum Freies Theater (FFT) in Düsseldorf oder dem Schauspiel Köln, die jeweils eine Lehrveranstaltung anbieten, mit dem Ziel, vertiefende Maßnahmen zwischen Kunst, Wissenschaft und Schule zusammen zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Semesterthema hier: http://kunst.uni-koeln.de/aeit/home_migration/ und auf der Seite des Instituts http://kunst.uni-koeln.de

Weitere Informationen dazu und alle Seminare mit direkter Verlinkung zu KLIPS findet ihr hier!

Nürnberg-Paper – Interkultur – Globalität – Diversity

Leitlinien und Handlungsempfehlungen zur Kunstpädagogik / Kunstvermittlung remixed
Das Nürnberg-Paper fasst die zentralen Ergebnisse des ersten Kongresses zum Thema „Interkultur. Kunstpädagogik remixed“ zusammen. Dieser Kongress wurde vom Fachverband für Kunstpädagogik, BDK e.V. Bayern, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit der Stadt Nürnberg veranstaltet. Er fand vom 20. – 22. April 2012 statt. Das Nürnberg-Paper beruht auf einem partizipativen Prozess. Vorbereitet auf dem Forum „Interkultur“ bei der Hauptversammlung des BDK im März 2012 in Wolfenbüttel, wurde es von über 150 Teilnehmenden des Kongresses in Workshops weiterentwickelt und schließlich von einem Redaktionsteam ausgearbeitet. Auf dem Kongress wurde es im Abschlussplenum vorgestellt, positiv zur Kenntnis genommen und die Weiterarbeit daran empfohlen.

Neuste Version des Nürnberg-Papers: Download PDF

Version Buko-Buch 02 inkl. Kommentaren von Paul Mecheril, Hubert Sowa, Günter Frenzel, Christine Maerz, Eva Sturm, Ava Serjouie-Scholz, Halit Öztürk: Nürnberg-Paper – Interkultur – Globalität – Diversity: Leitlinien und Handlungsempfehlungen zur Kunstpädagogik/Kunstvermittlung remixed, In: Brenne, Sabisch, Schnurr (Hg.) revisit. Kunstpädagogische Handlungsfelder # teilhaben # kooperieren # transformieren. München Kopaed 2012 (Kunst Pädagogik Partizipation Buch 02), S. 225

Pädagogik der Anerkennung

Als Einstieg in das Seminar hielt Sabrina Pützer einen Vortrag über die Entwicklung und aktuelle Lage Inter- und Transkultureller Kunstpädagogik in Deutschland. Im Anhang der Text „Pädagogik der Anerkennung“ von Paul Mecheril zum aktuellen Diskurs und transkultureller Kunstpädagogik.
Fragen und Stichworte zum Text:
Welches Wissen brauchen Pädagogen um in einer heterogenen Gemeinschaft zu unterrichten?
Was meint er mit Migrationsgesellschaft?
Mehrheitsgesellschaft
„Wir und die Anderen“
Othering
Handlungsfähige Subjekte