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Folien zum Vortrag „Next Art Education“

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Die Folien zum Vortrag von Torsten Meyer „Next Art Education“ finden sich hier, die zugehörige Literatur ist: Meyer, Torsten: Next Art Education. Kunstpädagogische Positionen 29. Hrsg. von Andrea Sabisch, Torsten Meyer, Eva Sturm, Hamburg/Köln/Oldenburg 2013

Rätsel aus Kunst und Wissenschaft

Am Samstag eröffnet in Kassel die 13. Ausgabe der Weltkunstausstellung Documenta. Ein erster Rundgang durch das Fridericianum, in dem die künstlerischere Leiterin, Carolyn Christov-Bakargiev, dem Besucher schon mal viel abverlangt
von Daniel Völzke 07.06.2012

Fridericianum, Foto: Nils Klinger

„Liebe Carolyn, ich schreibe Dir mit einem schlechten Gewissen, denn ich habe das Gefühl, Du könntest denken, ich hätte Dich betrogen.“ Man kann nicht sagen, der Künstler Kai Althoff habe es sich besonders leicht gemacht, als er seine Teilnahme an der Documenta (13) abgesagte: Auf mehreren handbeschriebenen Seiten legt er der künstlerischen Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev dar, warum er ihre Einladung nicht annehmen kann. Er habe grundsätzlich keine Ahnung, wie es weitergehen soll in seinem Leben, und überhaupt habe er für 2012 schon viel zu viel zugesagt. Skepsis, Verweigerung, Scheitern und die Ablehnung von Möglichkeiten wird man auf dieser Documenta häufig begegnen. „Es geht darum, Zweifel zu säen, Sicherheiten in Frage zu stellen“, sagt Christov-Bakargiev.

Der Brief von Kai Althoff liegt in einer Vitrine ausgebreitet, die Vitrine steht in einem großen, ansonsten leeren Raum im Fridericianum, dem Austragungsort der Ur-Documenta von 1955. Es ist das Erste, was man sieht, wenn man den Rundgang durch die Kunsthalle beginnt. Ein Statement. Umweht wird diese Ansage von der Luft dieses alten Ausstellungshauses, die durch eine Windmaschine des Künstlers Ryan Gander bewegt wird. Das Luftige, das Vage, das Unfassbare in den Interviews mit der Kuratorin wurde im Vorfeld zur Documenta (13) kritisiert. Hier wird es zur Ausstellung – und behauptet tatsächlich eine eigene Schönheit.

Zur Perfektion wird diese gesteigert durch ein Lied aus dem Nachbarraum: die Soundarbeit „Til I get it Right“ von Ceal Floyer.
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