Kategorie-Archiv: Einführung Kunstpädagogik WiSe12/13

Fachzeitschriften Kunstpädagogik

Um einen Einblick in den aktuellen Diskurs der Kunstpädagogik zu bekommen und Anregungen für die eigene kunstpädagogische Auseinandersetzung und Praxis zu erlangen, lohnt sich ein Blick in die Fachzeitschriften der Kunstpädagogik. Hier finden Sie eine Auswahl der gängigen Zeitschriften:

Eine große Sammlung diverser Materialien und Fachartikel finden Sie unter www.kunstlinks.de

Kunst Medien Bildung

Das Ergebnis der Einführung in die Kunstpäadgogik vom Wintersemester 2013/13 ist da!
Das Buch versammelt die schriftlichen Beiträge der studentischen Arbeitsgruppen zu den Zusammenhängen von Kunst, Darstellungstechnologien und Bildung. Sie beschäftigten sie sich mit historischen Entwicklungen und aktuellen Fragen der Kunstpädagogik.

Für alle Seminarteilnehmer_innen liegt je ein Exemplar im Sekretariat Block B, R234, bis zum 15.11.13 zur Abholung bereit.

Zeitstrahl: Renaissance und Neuzeit

Natalie Wolf, Julia Sturm und Alina Leonie Firle gestalteten eine Seminarsitzung zum Zeitabschnitt Renaissance und Neuzeit und diese Präsentation dazu.

Unter anderem beschäftigten sie sich mit folgenden Fragen: Was wurde in jener Zeit unter „Kunst“ verstanden? Welches Bild hatte man vom „Menschen“? Wie war das Bildungssystem strukturiert? An wen richteten sich die Bildungsangebote? Was waren die maßgeblichen Theorien (und Theoretiker) in Kunst, Pädagogik und Kunst-Pädagogik?

Einführung in die Kunstpädagogik WiSe12/13

Prof. Dr. Torsten Meyer

Wintersemester 2012/13
64024 Einführung in die Kunstpädagogik
Sem. 2 SWS, 25 T
Di. 10:00-11:30, R 244
M II 1, M III, 3 M V 2
BA: Modul 4a, b, c, d

Tutorium: Johanna Martini

Inhalt
Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die historischen Entwicklungen und aktuellen Positionen der Kunstpädagogik und thematisiert Brennpunkte der gegenwärtigen Fachdiskussion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Zusammenhänge von Kunst, Darstellungstechnologien und Bildung gedacht wurden, werden und gedacht werden könnten.
Für den Erwerb von 3 Creditpoints ist aktive, forschende Mitarbeit am Seminar erforderlich.
Die parallele Teilnahme an der Veranstaltung 64025 zur Einführung in die Portfolio-Arbeit ist für die Vorbereitung auf die Modulabschlussprüfung dringend empfohlen.

Ablaufplan
(mehr oder weniger) Chronologischer Durchgang durch die Geschichte der Kunstpädagogik, beginnend bei Platon, endend bei aktuellen Positionen:

  1. 16.10.12 Einführung: Timing, Setting, Arbeitsgruppen, Erster Einstieg
  2. 23.10.12 Vorstellung Fachzeitschriften, Publikationsreihen etc., wiss. Arbeiten in der Kunstpädagogik
  3. 30.10.12 Mediologischer Überblick Kulturgeschichte
  4. 6.11.12 Das Angebot der Kunstpädagogik Protokoll von Svenja Wendt
  5. 13.11.12 AG1: Antike und Mittelalter (diCanio, Weilert, Zander; Protokollantin: Finke) Protokoll
  6. 20.11.12 AG2: Renaissance und Neuzeit (Wolf, Sturm, Firle; Protokollantin: Seeberg)
  7. 27.11.12 AG3: 18./19. Jahrhundert, Aufklärung und Romantik (Munkelt, Chromow, Dorn; Protokollantin: Gollek)
  8. 4.12.12 AG4: Anfang des 20. Jahrhunderts, klass. Moderne (Olivier, Kraus, Kubat; Protokollantin: Fangmann)
  9. 11.12.12 AG5: NS-Zeit und Neuorientierung (Littke, Wedemeyer, Rüther; Protokollant: Reubelt)
  10. 18.12.12 Weihnachtssitzung (Präsentation) Protokoll von Sarah Meyer
  11. 8.1.13 AG6: 1968ff (Zekorn, Jamann, Kozerovska; Protokollantin: Wahnschaffe)
  12. 15.1.13 AG7: 21. Jahrhundert: Globalisierung und neue Medienkultur (Usherenko, deWall, Klein; Protokollantin: Shakiba)
  13. 22.1.13 AG8: Auf der Höhe der Zeit und darüber hinaus: Documenta13 & Buko12 (Bucks, Brüninghoff, Nieder; Protokollantin: Stern)
  14. 29.1.13 Abschluss, Resümee

(Studentische Beiträge werden mindestens 14 Tage vor dem Termin in der Sprechstunde vorbesprochen)

Studentische Mitarbeit
Für den Erwerb eines Teilnahmenachweises (TN bzw. 3 CPs) ist aktive, forschende Mitarbeit am Seminar erforderlich.

  • Ca. 3 Personen (je nach Gesamtgröße des Seminars) bilden eine Forschergruppe, die selbstständig eine Sitzung des Seminars gestaltet. Die Vortrags- und Präsentationszeit darf dabei 45 Min. auf keinen Fall überschreiten.
  • Auf Basis der vorgeschlagenen (und ergänzend selbst gefundener) Literatur erforscht die Gruppe selbständig jeweils eine Epoche entlang folgender Leitfragen:
    • Was wurde in jener Zeit unter „Kunst“ verstanden? Welchen Status hatte Kunst? (Beispiele aus der Kunst-/Kultur-/Mediengeschichte)
    • Welches Bild hatte man von einem Künstler? (war er/sie eher Handwerker, Forscher, Genie, …) Welches Bild hatte man vom „Menschen“?
    • Wie war das Verhältnis von „freier“ Kunst zur Gestaltungstechnik/Design, visueller Informations- und Kommunikationstechnologie?
    • Was lässt sich über die Zusammenhänge von Medientechnologien, Selbstbild des Menschen, Kultur und Politik sagen?
    • Wie war das Bildungssystem strukturiert? (Wer ging zur Schule? Gab es „Schule“?)
    • Wie funktionierte Unterricht, wie Schule? An wen richteten sich die Bildungsangebote?
    • Was waren die maßgeblichen Theorien (und Theoretiker) in Kunst, Pädagogik und Kunst-Pädagogik? Was erkennen Sie ggf aus Ihrem selbst erlebten Kunstunterricht wieder?
    • Warum wurde die Beschäftigung mit Kunst/Bild/Visueller Kommunikation als bildend angesehen?
      (Die wichtigen Fragen sind hier die nach den Zusammenhängen von Kunst und Pädagogik!)
  • Jede Gruppe komponiert gemeinsam einen Beitrag zu einem Buch, das tatsächlich am Ende des Semesters gedruckt wird. Dabei soll jedes Gruppenmitglied 2 Doppelseiten (Text und Graphik) gestalten. Gemeinsam werden Zusammenfassung (1 Seite) und weiterführende Literatur & Links gestaltet (max. 3 Seiten). Manuskripthinweise
  • Jeder Seminarteilnehmer erhält ein Exemplar des Buchs. Wenn es (von allen Beteiligten) gut gemacht ist, kann es als ständiger Begleiter des Studiums fungieren und bei späteren Prüfungen ganz wesentliche Dienste leisten.

Literatur

Wissenschaftliches Arbeiten

(Passwörter werden in der Veranstaltung verraten)