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Was sind mögliche Regeln einer Post-Internet Arts Education?

Post-Internet Arts Education, als Kunstpädagogik nach der Alltäglichwerdung des Internets, ist gerade erst im Entstehen. Wie könnten ihre zukünftigen »Regeln« aussehen? Wie etwa ließen sich ihre Grundformeln und Maximen denken? Darüber spekulierten Studierende des Seminars »Post-Internet Arts Education« (Leitung: Prof. Dr. Torsten Meyer, Kristin Klein) in der abschließenden Sitzung und entwarfen nach Sicht des Videoessays HOW NOT NOT TO MAKE POST-INTERNET ART in kurzer Zeit mögliche How-To’s einer Post-Internet Art Education.

by Marie Bühler, Vivien Grabowski & Jule Knauf

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Ozobot. Ein Unterrichtsprojekt von Carmela Fernandez, Carolin Haak und Jana Sauer

Wie könnte im (Kunst)Unterricht mit Robotern gearbeitet werden? Im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education« präsentierten die Studierenden Carmela Fernandez, Carolin Haak und Jana Sauer ein mögliches fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt zum Einsatz des Miniroboters »Ozobot«, in dem Programmierung, Storytelling und visuelle Inszenierung zusammenkommen.

Im Zuge des Seminars, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Link zur Präsentation: hier

Semesterthema: home/migration

Ein wesentliches Merkmal unserer Zeit ist die durch Migrationsprozesse veränderte Gesellschaft. Nicht nur Menschen migrieren, auch Medien und Kulturgüter- oder techniken zirkulieren. Dabei entstehen hybride Lebensformen und Kulturen, die die nationalstaatliche Ordnung und einheitliche Identitätskonzepte in Frage stellen. Auch für die Künste und die Kunstpädagogik ergeben sich auf der Folie der Migrationsgesellschaft neue Herausforderungen, die die Fachdisziplinen insgesamt betreffen. Welche Potentiale kunstdidaktischer, kunsttheoretischer oder kulturwissenschaftlicher Positionen und Praktiken lassen sich für die Entwicklung von didaktisch-methodischen Ansätzen im Kontext einer transkulturellen Kunstpädagogik entfalten? Wie verändert sich unser Verhältnis von Ich und Welt auf der Basis einer postmigrantischen Realität? Welche Narrative, Repräsentationen, Raumkonfigurationen oder Konzepte von Heimat dominieren oder gilt es wie zu beschreiben, zu kritisieren, gegen den Strich zu bürsten?

Im Wintersemester widmet sich das Projekt Arts Education in Transition unter dem Label home/migration diesen und vielen anderen Fragen. Wieder finden Kooperationen mit außeruniversitären Partnern statt, etwa mit dem Forum Freies Theater (FFT) in Düsseldorf oder dem Schauspiel Köln, die jeweils eine Lehrveranstaltung anbieten, mit dem Ziel, vertiefende Maßnahmen zwischen Kunst, Wissenschaft und Schule zusammen zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Semesterthema hier: http://kunst.uni-koeln.de/aeit/home_migration/ und auf der Seite des Instituts http://kunst.uni-koeln.de

Weitere Informationen dazu und alle Seminare mit direkter Verlinkung zu KLIPS findet ihr hier!

Überlegungen zum Technisch-Erhabenen

Edward Mutbridge: Horse in Motion (1878)

Edward Mutbridge: Horse in Motion (1878)

Neben das Natur-Erhabene tritt im Zuge der technischen Innovationen der Moderne eine weitere ästhetische Kategorie: Das Technisch-Erhabene. Die Verschiebungen und einige Spielformen des Technisch-Erhabenen präsentierte Julia Kohlhaas am 6.7.16 im Rahmen des Seminars „Sublima16 – Transzendenzen, Awesomeness, Liebe & ctrl-Verlust“.

Präsentationsfolien: PDF

Textgrundlage: Bartels, Klaus: Über das Technisch-Erhabene. In: Christine Pries (Hg.): Das Erhabene. Zwischen Grenzerfahrung und Größenwahn. Weinheim: VCH, Acta Humanoiora, 1989. 295-316.

Berlin Biennale 9 – Die KünstlerInnen

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Die 9. Berlin Biennale hat es bisher spannend gemacht. »Was ist das Thema?« und »Wer sind die Künstler?« war bis vor wenigen  Tagen nicht mehr als Spekulation. Seit es die Website gibt, war klar: 120 KünstlerInnen, ein Gemälde und …  Seit gestern gibt es die Liste: 69 bis Anne de Vries! 

Jetzt nimmt man sich am besten ein paar Tage für die Recherche frei, um herauszufinden, was hinter den Namen steckt. Unter den Namen finde sich viele neue Bekannte aus den letzten Top-Ausstellungen und Beiträgen zur Kunst nach dem Internet. Hier gehts zur Liste  auf der Seite der Berlin Biennale. Zur gemeinsamen Recherche arbeiten wir mit diesem google-Doc.

Post Internet Arts Education – Infos zur Exkursion

aktuell alle infos:  Google-Doc hier.

EXKURSIONSTERMIN // Do, 9.6. – So, 12.6.16
Do, 9.6. 14-19h (Treffpunkt am KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin)
Fr, 10.6. 10-19h (Treffpunkt TBA)
Sa, 11.6. 10-19h (Treffpunkt TBA)
So, 12.6. 10-14h (Treffpunkt TBA)

ZUM KONZEPT 
Für die 9. Berlin Biennale haben die Kunstwerke Berlin (Institute for Contemporary Art) das New Yorker Kollektiv DIS, bestehend aus Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso und David Toro, zur künstlerischen Leitung ernannt. DIS gehören zweifelsohne zu den prägendsten Akteuren dieser Kunst der „Neuen“ und bespielen eine große Spannbreite unterschiedlicher Medien und Plattformen, von ortsspezifischen Museums- und Galerieausstellungen. Die Orte der 9. Berlin Biennale sind Orte der »Paradessenz« (also ihrer Essenz nach paradox): Das Konträre kommt zusammen. An diesen Orten wird »das Virtuelle als das Wirkliche, Nationen als Marken, Menschen als Daten, Kultur als Kapital, Wellness als Politik« begriffen. Und in dieser Hinsicht kann der erste Ort bereits besucht werden. Denn der Webauftritt der 9. Berlin Biennale ist selbst »a format, that works for everything.« Die Glätte, die an Werbeästhetik und Unternehmenskultur erinnert, wird unterlaufen von disparaten Zitaten, von Witzigem und scheinbar Überflüssigem. Das DISparate scheint das Paradigma der Ausstellung zu sein: Das Immaterielle wird real, das Reale wird unzugänglich. Die Ausstellungsorte stehen für Karriere, Privatisierung, und Freizeitvergnügen stehen. Orte, in denen Kultur und Kommerz in fast höfischer Freude am Repräsentieren zusammenkommen (Kunstforum International).

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HEUTE: Christian Falsnaes PERFORMANCE und Interview in Köln

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30.10. 2015 // Christian Falsnaes at 6 pm, PRISKA PASQUER, Albertusstr. 18, Cologne 50667, Germany

Christian Falsnaes‘ performative Werke basieren auf der Interaktion zwischen Publikum und Künstler. Der dänische Künstler stand auf der Shortlist für den Preis der Nationalgalerie 2015.
Ausgehend von der Kunstgeschichte der Performance versucht Christian Falsnaes neue Formen performativer Kunst zu entwickeln. Dabei interessiert ihn vor allem der Kontext der Werkentstehung: Die Rituale, Dynamiken und Verhaltensweisen, die in hoch kodifizierten sozialen Feldern wie der Kunstwelt wirksam werden. Seine Arbeiten kreisen um die Themen Identität, Autorität und Unterwerfung. Als elementare Komponente setzt Falsnaes die zumeist unvorbereiteten Ausstellungsbesucher in partizipatorisch konzipierten Performances ein, die er auf Video dokumentiert und anschließend in einem Zusammenschnitt ausgewählter Sequenzen zeigt. 
Kennzeichnend für Falsnaes’ Performances ist das Unvorhersehbare und Unkontrollierbare. Er arbeitet weder mit professionellen Akteuren noch mit exaktem Skript, sondern überlässt es dem Publikum, wie es seine Anweisungen ausführt.

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Konzeption der Ausstellung: artifiziell und natürlich / künstlich und natürlich (AT)

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Mit den sich wandelnden Sichtweisen der Gesellschaft auf Natur und Kultur und dem Fortschritt der Technologie verschwimmen die wahrnehmbaren Grenzen zwischen Natürlichkeit und Artifizialität zunehmend.  Die fließenden Übergange, starken Gegensätze, das widersprüchliche Zusammenspiel, Versuchs- und Hilfsdefinitionen beider Begriffe werden von der Ausstellung in den Fokus genommen und untersucht. Es entsteht Raum für eine reflexive Auseinandersetzung mit den dem vielleicht wichtigsten Thema der Zukunft.

Frage- / Hilfestellungen bei der Entwicklung des Projekts könnten beispielsweise sein:

Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit? Wo bestehen und fallen Grenzen in dieser Beziehung? Welche Kontraste zeigen sich? Welche Entwicklung konnte, kann und wird man beobachten (können)? Was ist für euch überhaupt Natürlichkeit/Künstlichkeit? Wann geht das eine in das andere über?

Mögliche Themenfelder

Technologische Entwicklung (künstliche Intelligenz)
Biologische Entwicklung (Gentechnologie)
Kulturelle Entwicklung (Social Media, Ernährung)

Ausstellungsdesign

  • Die Ausstellung ARTIFIZIELL/NATÜRLICH nutzt den unteren Teil des Raumes, die Erhöhung wird von der Ausstellung POST/TRANS/SUPER HUMAN genutzt
  • die Ausstellung geht von der Mitte des Raumes aus und breitet sich vom Zentrum über ein dichtes Netz zu den Rändern aus
  • Aus ein Konstrukt aus Folie  ergeben sich Räume und Wände an welchen die Arbeiten inszeniert und befestigt werden. Sie werden „hineingesponnen“ und in Räume gespannt, bzw. abgehängt