Kategorie-Archiv: Sommer 2013 Einführung Kunstpädagogik

Fachzeitschriften Kunstpädagogik

Um einen Einblick in den aktuellen Diskurs der Kunstpädagogik zu bekommen und Anregungen für die eigene kunstpädagogische Auseinandersetzung und Praxis zu erlangen, lohnt sich ein Blick in die Fachzeitschriften der Kunstpädagogik. Hier finden Sie eine Auswahl der gängigen Zeitschriften:

Eine große Sammlung diverser Materialien und Fachartikel finden Sie unter www.kunstlinks.de

Quellen zur (Geschichte der) Kunstpädagogik

Auf der Website des BDK finden sich seit kurzem Quellen zur Geschichte der Kunstpädagogik

Franz Billmayer und eine Arbeitsgruppe aus Johannes Kirschenmann, Helene Skladny und Werner Stehr haben ihre Quellen zur Geschichte der Kunstpädagogik im Netz in einer chronologisch geordneten Abfolge zusammengeführt.
Kommentierungen und Kontextualisierungen, vorwiegend als Auszüge aus Dissertationsschriften und eine Bilddatenbank mit Schülerzeichnungen von 1938 – 1962 und Arbeiten einer Schülerin vom Zeichenunterricht zwischen 1935 und 1938 ergänzen die Textquellen.

Kunstpädagogik Sammlung
Außerdem ist eine Quellensammlung von Georg Peez und Franz Billmayer zur Geschichte der Kunstpädagogik aufgeführt, die auf dem Portal kunstlinks.de zu finden ist.

Ergänzungen Kongresse/Tagungen
Und hier gibt es weitere Quellen – auch neueren Datums – zu bedeutenden kunstpädagoischen Kongressen und Tagungen.

Kunstpädagogische Positionen

Nach langen Verhandlungen über Layout, Heftgröße, Preis und den damit verbundenen Versuchen mit verschiedenen Druckereien und Distributionsformen geht nun (endlich) die Neuauflage der Reihe “Kunstpädagogische Positionen” an den Start. Zu den schon bekannten blauen Heften aus Hamburg, gesellen sich jetzt und zukünftig grüne Hefte aus Oldenburg und rote Hefte aus Köln, entsprechend den Standorten der drei neuen Reihenherausgeber Andrea Sabisch, Eva Sturm und Torsten Meyer.
Mit dem Relaunch der Reihe haben die drei Herausgeber auch ein neues Editorial verfasst, das die Ziele der Reihe in der neuen Form folgendermaßen beschreibt:

Gegenwärtig tritt die Koppelung von Kunst & Pädagogik, Kunstpädagogik, weniger durch systematische Gesamtentwürfe in Erscheinung, als durch eine Vielzahl unterschiedlicher Positionen, die aufeinander und auf die Geschichte des Faches unterschiedlich Bezug nehmen. Wir versuchen dieser Situation eine Darstellungsform zu geben.
Wir setzen die in Hamburg begonnene Reihe fort mit kleinen Publikationen, in der Regel von Vorträgen, die im Arbeitsbereich Ästhetische Bildung der Universität Hamburg (blaue Hefte), dem Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln (rote Hefte) und dem Arbeitsbereich Kunst-Vermittlung-Bildung der Universität Oldenburg (grüne Hefte) gehalten wurden.
Im Rahmen der Bildung und Ausbildung von Studentinnen und Studenten im Bereich der Koppelung von Kunst & Pädagogik als Unterricht, Vermittlung oder Bildung wollen wir Positionen zur Kenntnis bringen, die das Lehren, Lernen und die bildenden Effekte der Kunst konturieren helfen.

Die Hefte können im Online-Shop oder in der Sprechstunde von Torsten Meyer für 2,- bzw. (die neuen Hefte) 3,- € in Papierform erworben oder unter mbr.uni-koeln.de/kpp als PDF frei downgeloaded werden.

Einführung in die Kunstpädagogik SoSe 2013 (Meyer)

Prof. Dr. Torsten Meyer

Sommersemester 2013
64024 Einführung in die Kunstpädagogik
Sem. 2 SWS, 25 T
Di. 10:00-11:30, R 235
M II 1, M III 3, M V 2
BA: Modul 4a, b, c, d

Tutorium: Johanna Martini

Inhalt
Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die historischen Entwicklungen und aktuellen Positionen der Kunstpädagogik und thematisiert Brennpunkte der gegenwärtigen Fachdiskussion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Zusammenhänge von Kunst, Darstellungstechnologien und Bildung gedacht wurden, werden und gedacht werden könnten.
Für den Erwerb von 3 Creditpoints ist aktive, forschende Mitarbeit am Seminar erforderlich.
Die parallele Teilnahme an der Veranstaltung zur Einführung in die Portfolio-Arbeit ist für die Vorbereitung auf die Modulabschlussprüfung dringend empfohlen.

Ablaufplan
(mehr oder weniger) Chronologischer Durchgang durch die Geschichte der Kunstpädagogik, beginnend bei Platon, endend bei aktuellen Positionen:

  1. 16.04.13 Einführung: Timing, Setting, Arbeitsgruppen
    Erster Einstieg: Mediologischer Überblick Kulturgeschichte
  2. 23.04.13 Mediologischer Überblick Kulturgeschichte II
  3. 30.04.13 Das Angebot der Kunstpädagogik
    Vorstellung Fachzeitschriften, Publikationsreihen etc., wiss. Arbeiten in der Kunstpädagogik
  4. 07.05.13 AG1: Erkenntnistheorie: von der Ideenlehre zum radikalen Konstruktivismus
  5. 14.05.13 AG2: Antike, Mittelalter Renaissance
  6. 21.05.13 Pfingstferien
  7. 28.05.13 AG3: Neuzeit, Aufklärung, Romantik
  8. 04.06.13 AG4: Anfang des 20. Jahrhunderts, klass. Moderne
  9. 11.06.13 AG5: NS-Zeit und Neuorientierung
  10. 18.06.13 fällt aus (Exkursion Biennale Venezia)
  11. 25.06.13 AG6: 1968ff
  12. 02.07.13 AG7: 21. Jahrhundert: Globalisierung und neue Medienkultur
  13. 09.07.13 AG8: Auf der Höhe der Zeit und darüber hinaus: Documenta13 & Buko12
  14. 16.07.13 Abschluss, Resümee

(Studentische Beiträge werden mindestens 14 Tage vor dem Termin in der Sprechstunde vorbesprochen)

Studentische Mitarbeit
Für den Erwerb eines Teilnahmenachweises (TN bzw. 3 CPs) ist aktive, forschende Mitarbeit am Seminar erforderlich.

  • Ca. 3 Personen (je nach Gesamtgröße des Seminars) bilden eine Forschergruppe, die selbstständig eine Sitzung des Seminars gestaltet. Die Vortrags- und Präsentationszeit darf dabei 45 Min. auf keinen Fall überschreiten.
  • Auf Basis der vorgeschlagenen (und ergänzend selbst gefundener) Literatur erforscht die Gruppe selbständig jeweils eine Epoche entlang folgender Leitfragen:
    • Was wurde in jener Zeit unter „Kunst“ verstanden? Welchen Status hatte Kunst? (Beispiele aus der Kunst-/Kultur-/Mediengeschichte)
    • Welches Bild hatte man von einem Künstler? (war er/sie eher Handwerker, Forscher, Genie, …) Welches Bild hatte man vom „Menschen“?
    • Wie war das Verhältnis von „freier“ Kunst zur Gestaltungstechnik/Design, visueller Informations- und Kommunikationstechnologie?
    • Was lässt sich über die Zusammenhänge von Medientechnologien, Selbstbild des Menschen, Kultur und Politik sagen?
    • Wie war das Bildungssystem strukturiert? (Wer ging zur Schule? Gab es „Schule“?)
    • Wie funktionierte Unterricht, wie Schule? An wen richteten sich die Bildungsangebote?
    • Was waren die maßgeblichen Theorien (und Theoretiker) in Kunst, Pädagogik und Kunst-Pädagogik? Was erkennen Sie ggf aus Ihrem selbst erlebten Kunstunterricht wieder?
    • Warum wurde die Beschäftigung mit Kunst/Bild/Visueller Kommunikation als bildend angesehen?
      (Die wichtigen Fragen sind hier die nach den Zusammenhängen von Kunst und Pädagogik!)
  • Jede Gruppe komponiert gemeinsam einen Beitrag zu einem Buch, das tatsächlich am Ende des Semesters gedruckt wird. Dabei soll jede Gruppe einen Beitrag in Form eines Textes leisten (ca. 12.000 Zeichen). Manuskripthinweise
  • Jeder Seminarteilnehmer erhält ein Exemplar des Buchs. Wenn es (von allen Beteiligten) gut gemacht ist, kann es als ständiger Begleiter des Studiums fungieren und bei späteren Prüfungen ganz wesentliche Dienste leisten.

Literatur

Wissenschaftliches Arbeiten

(Passwörter werden in der Veranstaltung verraten)