Kategorie-Archiv: Projektseminar: Inter-/Trans-/Hyperkultur, Digital Natives & the Global Contemporary

Speaking in tongues

In a world that converses only in English, we’ll talk only of banal things: that’s why I want my children to be bilingual

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(…) The linguistic equilibrium of my childhood was held in place by numerous artificial partitions. English was the language spoken within the four walls of our home. French was for school, and generally everything outside the family – except that it was also employed for individual conversations with my brothers. Then there was Italian – a language I associated with my father, and which I confined to regular visits to Italy, and the impassioned Neapolitan love songs played at window-shaking volume in the car. read more…

Leaving is not an option?

Aktuelle künstlerische Positionen aus Ungarn – Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes    9.-16.3.2014

Bleiben oder Gehen?
Viele Menschen in Ungarn spielen mit dem Gedanken, ins Ausland zu gehen. Allein in den letzten Jahre haben 500.000 von ihnen ihr Heimatland verlassen. Seit die konservative Fidesz-Partei 2010 die Regierung übernommen hat, baut sich Ungarn machtpolitisch und ideologisch radikal um. Das betrifft auch die unabhängige Theaterszene, die mit erheblichen Einschränkungen kämpft.

Feuer für das Ungarn-Festival „Leaving is not an option?“: https://www.facebook.com/events/719720521383570/?source=1

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Inter-/Trans-/Hyperkultur, Digital Natives & the Global Contemporary

Prof. Dr. Torsten Meyer

Wintersemester 2013/14
64124 Inter-/Trans-/Hyperkultur, Digital Natives & the Global Contemporary

Sem. 2 SWS, 25 T
Mi. 16:00-19:00, 14-tägig , R 235

Tutorium: Prisca Nanninga

Inhalt
Die kulturelle Umwelt von Kindern und Jugendlichen ist zunehmend von Hybridformen geprägt, in denen sich die abendländisch geprägte Hoch- mit Alltagskultur mit Zeichensystemen anderer Kulturen sowie mit globalisierten Medien- und Jugendkulturen mischen. Schulische wie außerschulische Kunstpädagogik muss sich deshalb mit den sich stark verändernden Bild- und Medienkulturen auseinandersetzen und Perspektiven und Methoden entwickeln, wie damit in der pädagogischen Praxis umgegangen werden kann und soll.

Das Seminar setzt sich – u.a. durch Mitwirkung einiger Gastdozenten – zunächst theoretisch mit den Herausforderungen für eine zeitgemäße Kunstpädagogik in inter- und transkulturellen Gesellschaften und auf zeitgemäßem Niveau hinsichtlich Nutzung und Thematisierung aktueller Medientechnologien und veränderter Kulturtechniken auseinander und realisiert im Laufe des Semesters eine öffentliche Ausstellung zu diesem Themengebiet, mit deren Planung bereits im vorigen Semester begonnen wurde.

Materialien zum Seminar: Inter-/Trans-/Hyperkultur, Digital Natives & the Global Contemporary

Gehört das in den Kunstunterricht?

„Menschen, die ihr Land verlassen müssen, beschäftigen Henric Peeters aus Xanten. Er denkt oft über die Bilder nach, die immer wieder die Nachrichten beherrschen. Die Schicksale der weltweiten Flüchtlinge liegen ihm am Herzen – und deshalb schrieb er seinen Wunsch an die WDR 2 Möglichmacher: „Ich würde gerne mal mit einer professionellen Werbefirma das aktuelle Thema ‚Flüchtlinge‘ aufarbeiten.“ Henric Peeters wünscht sich, dass mit den Plakaten mehr Menschen auf das brisante Thema aufmerksam gemacht werden – und darüber nachdenken.“

Dies schreibt der WDR2 über seine Aktion aus der aktuellen Sendung Möglichmacher. Im Kurs entbrannte schnell eine hitzige Debatte darüber, wie ein solchen Plakat interpretiert werden solle, wobei schnell die Vermittlung brisanter Themen imKunstunterreicht in den Fokus geriet. Warum beginnt man erst sich Gedanken zur Flüchtlingsproblematik zu machen, wenn man von einem Plakat vor den Kopf gestoßen wird? Und kann man solche Problematiken auch im Kunstunterricht an allen Schulformen behandeln?

und der zugehörige Radiobeitrag…

Danke für die Beiträge an Lale Shakiba und Nikolas Klemme!

Kunstpädagogische Positionen 29: Next Art Education

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe Kunstpädagogische Positionen downloadable oder als Büchlein bestellbar unter http://mbr.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-29/ Das Heft basiert auf der Antrittsvorlesung von Torsten Meyer an der Universität zu Köln vom 2.7.2012.

Meyer, Torsten: Next Art Education. Kunstpädagogische Positionen 29. Hrsg. von Andrea Sabisch, Torsten Meyer, Eva Sturm, Hamburg/Köln/Oldenburg 2013

Die nächste Kunst ist die Kunst der nächsten Gesellschaft. Als nächste Gesellschaft bezeichnet der Soziologe und Kulturtheoretiker Dirk Baecker die Gesellschaft, die auf dem Computer als geschäftsführender Medientechnologie basiert. Er geht dabei von der Vermutung aus, dass kaum etwas so große Bedeutung für die Strukturen einer Gesellschaft und die Formen einer Kultur hat wie die jeweils dominierenden Verbreitungsmedien. Folglich wird die Einführung des Computers für die Gesellschaft ebenso dramatische Folgen haben wie zuvor nur die Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks.
Next Art Education ist der Versuch, an diese Vermutung mit der Frage nach adäquaten Reaktionen im Feld der Verkoppelung von Kunst und Pädagogik anzuschließen.

convention

Partizipation ist eine Herausforderung. Partizipation betrifft gegenwärtig brisante gesellschaftliche Fragen, neue Formen der Kommunikation, der Medienkultur, aktuelle Forderungen der Pädagogik und Handlungsweisen in der zeitgenössischen Kunst. Partizipation verschiebt disziplinäre Zuständigkeiten, Zugehörigkeiten und Gestaltungsprinzipien.

convention ist der dritte und letzte Band in der Reihe, die den Gesamtprozess des BuKo12, Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012, dokumentiert. Hier geht es explizit um den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“, der vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Dresden stattgefunden hat. Das Buch spiegelt die Vielfalt des Fachdiskurses wider und gibt Impulse für gegenwärtige und zukünftige kunstpädagogische Theorie und Praxis. Die verschiedenen Veranstaltungsformate des international und interdisziplinär befruchteten Kongresses prägen die Struktur dieses Tagungsbandes: Vorträge, Diskussionen, Workshops, BarCamp, Squares, Studierendenkongress, Fishbowl und rückblickende Statements der Initiator/-innen.

convention – Der Titel verweist auf eine Übereinkunft mit der Tradition der großen kunstpädagogischen Bundeskongresse der jüngeren Vergangenheit wie auch mit den schon historisch gewordenen Zusammenkünften von Kunstpädagog/-innen, etwa dem 1. Kunsterziehungstag, der 1901 ebenfalls in Dresden stattgefunden hat. – convention meint dies aber vor allem auch vor dem Hintergrund des mit den Titeln der ersten beiden BuKo12-Bücher – s h i f t und r e v i s i t – schon markierten Wandels der Fachkultur.

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shift

Partizipation ist eine Herausforderung. Partizipation betrifft gegenwärtig brisante gesellschaftliche Fragen, neue Formen der Kommunikation, der Medienkultur, aktuelle Forderungen der Pädagogik und Handlungsweisen in der zeitgenössischen Kunst. Partizipation verschiebt disziplinäre Zuständigkeiten, Zugehörigkeiten und Gestaltungsprinzipien.

Shift – Wandel, Wechsel, Verschiebung, Verlagerung, Veränderung – ist das erste Buch der Reihe Kunst Pädagogik Partizipation betitelt, die den Gesamtprozess des Buko12, Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012, dokumentiert.

#Globalisierung #Medienkulturen #aktuelle Kunst sind drei wichtige empirische Felder, an und in denen dieser Shift als tiefgreifend struktureller Veränderungsprozess nachvollziehbar wird. Der Wandel von Rahmenbedingungen für die Kunst ebenso wie für die Pädagogik hat konkrete Folgen für die Entstehungsbedingungen von Praxis und Theorie im Feld der Kunstpädagogik.

Über 90 Autor/-innen, die an den verschiedenen Stationen des Buko12 partizipiert haben, tragen zu diesem Buch mit Formen, Themen und Fragen bei. Dabei zeichnet sich ein aktuelles Bild von Zustand und Zukunft der Kunstpädagogik im deutschsprachigen Raum.

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revisit

Partizipation ist eine Herausforderung. Partizipation betrifft gegenwärtig brisante gesellschaftliche Fragen, neue Formen der Kommunikation, der Medienkultur, aktuelle Forderungen der Pädagogik und Handlungsweisen in der zeitgenössischen Kunst. Partizipation verschiebt disziplinäre Zuständigkeiten, Zugehörigkeiten und Gestaltungsprinzipien.

convention ist der dritte und letzte Band in der Reihe, die den Gesamtprozess des BuKo12, Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012, dokumentiert. Hier geht es explizit um den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“, der vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Dresden stattgefunden hat. Das Buch spiegelt die Vielfalt des Fachdiskurses wider und gibt Impulse für gegenwärtige und zukünftige kunstpädagogische Theorie und Praxis. Die verschiedenen Veranstaltungsformate des international und interdisziplinär befruchteten Kongresses prägen die Struktur dieses Tagungsbandes: Vorträge, Diskussionen, Workshops, BarCamp, Squares, Studierendenkongress, Fishbowl und rückblickende Statements der Initiator/-innen.

convention – Der Titel verweist auf eine Übereinkunft mit der Tradition der großen kunstpädagogischen Bundeskongresse der jüngeren Vergangenheit wie auch mit den schon historisch gewordenen Zusammenkünften von Kunstpädagog/-innen, etwa dem 1. Kunsterziehungstag, der 1901 ebenfalls in Dresden stattgefunden hat. – convention meint dies aber vor allem auch vor dem Hintergrund des mit den Titeln der ersten beiden BuKo12-Bücher – s h i f t und r e v i s i t – schon markierten Wandels der Fachkultur.

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Interkultur

Ob als theoretisches Konzept oder als polemische Formel – lange Zeit bestimmte der Begriff des Multikulturalismus die Debatte über die Einwanderungsgesellschaft. Die stellte man sich vor wie ein Stadtteilfest mit Würstchen, Falafel und Cevapcici – als unverbindlich-tolerantes Nebeneinander. Doch Autoren und Regisseure wie Vladimir Kaminer oder Fatih Akin wollen nicht länger auf ihre Herkunft reduziert werden und haben die Vorstellungen von deutscher Kultur verändert. Daher sollten, so Mark Terkessidis, die alten Konzepte überwunden werden. Er plädiert für eine radikale interkulturelle Öffnung. Alle Institutionen müßten darauf abgeklopft werden, ob sie Personen, egal welcher Herkunft, auch tatsächlich die gleichen Chancen auf Teilhabe einräumen. Nur so können die Potentiale einer vielfältigen Gesellschaft fruchtbar gemacht werden.

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Hyperkulturalität

Die Veränderungen, die der kulturelle Globalisierungsprozess bewirkt, erfordern einen neuen Kulturbegriff. Zunehmend lösen sich die kulturellen Ausdrucksformen von ihrem ursprünglichen Ort und zirkulieren in einem globalen Hyperraum der Kultur. Die Kultur wird zu einer Hyperkultur ent-ortet und entgrenzt. Hyperkulturalität reflektiert die Verfassung des heutigen In-der- Weltseins. Anhand einer Analyse von Phänomenen wie Ort, Weg, Schwelle, Fremdheit, Vernetzung, Aneignung und Identität wird gezeigt, inwiefern ein ganz anderes Sich-Orientieren in der Welt notwendig und möglich ist. — Themen:Tourist im Hawaiihemd – Kultur als Heimat Hypertext und Hyperkultur – Eros der Vernetzung – Fusion Food – Hybridkultur – Hyphenisierung der Kultur – Zeitalter der Vergleichung – Entauratisierung der Kultur – Pilger und Tourist – Windows und Monaden – Odradek – Hyperkulturelle Identität – Inter-, Multi- und Transkulturalität – Aneignung – Zum langen Frieden – Kultur der Freundlichkeit – Hyperlog – Wanderer – Schwelle.

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