Kategorie-Archiv: Meyer

Was sind mögliche Regeln einer Post-Internet Arts Education?

Post-Internet Arts Education, als Kunstpädagogik nach der Alltäglichwerdung des Internets, ist gerade erst im Entstehen. Wie könnten ihre zukünftigen »Regeln« aussehen? Wie etwa ließen sich ihre Grundformeln und Maximen denken? Darüber spekulierten Studierende des Seminars »Post-Internet Arts Education« (Leitung: Prof. Dr. Torsten Meyer, Kristin Klein) in der abschließenden Sitzung und entwarfen nach Sicht des Videoessays HOW NOT NOT TO MAKE POST-INTERNET ART in kurzer Zeit mögliche How-To’s einer Post-Internet Art Education.

by Marie Bühler, Vivien Grabowski & Jule Knauf

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Vermischte Realitäten. Eine Unterrichtsidee von Joschua Falkenberg, Jens Küstner, Hamide Sauer und Federico Zöller

Die Studierenden Joschua Falkenberg, Jens Küstner, Hamide Sauer und Federico Zöller entwickelten einen Unterrichtsentwurf, in dem die irreversible Überlagerung und Vermischung von Realität und Virtualität zum Ausgangspunkt von Beamer-Performances werden soll.

Im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education«, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Link zum Unterrichtsentwurf: PDF

Digitale Krankheiten. Ein Unterrichtsentwurf von Rebekka Hönnerscheid, Anna-Greta Struckhoff und Jacqueline Kropf

Im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education«, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Die Teilnehmerinnen Rebekka Hönnerscheid, Anna-Greta Struckhoff und Jacqueline Kropf entwickelten einen Unterrichtsentwurf, in dem digitale Defekte zum Ausgangspunkt und Thema künstlerischer Arbeiten werden.

Link zum Unterrichtsentwurf: PDF

Klischeekiste. Ein Unterrichtsentwurf von Cynthia Dolinski und Luise Menne

Im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education«, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Die Teilnehmerinnen Cynthia Dolinski und Luise Menne entwickelten einen Unterrichtsentwurf, in dem Werke des westlichen Kunstkanons, Werke der »großen Meister«, von Schüler*innen gehacked und wiederum in visuelle Klischees der gegenwärtigen Jugendkultur übersetzt werden.

Link zum Unterrichtsentwurf: PDF

Reenactment – You are the painting! Ein Unterrichtsentwurf von Meltem Kaya und Yasemin Senyüz

An vielen kanonischen und populären Kunstwerken werden die medienkulturellen Bedingungen ihrer Entstehungszeit deutlich. Wie aber würden sie aussehen, wenn man sie in unsere Gegenwart hinein transformierte, sie updatete? Ausgehend von dieser Frage entwickelten die Studierenden Meltem Kaya und Yasemin Senyüz im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education« einen Unterrichtsentwurf, in dem Prozesse der Kunstrezeption und -produktion gleichermaßen bedacht werden.

Im Zuge des Seminars, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Link zum Unterrichtsentwurf: PDF

Ozobot. Ein Unterrichtsprojekt von Carmela Fernandez, Carolin Haak und Jana Sauer

Wie könnte im (Kunst)Unterricht mit Robotern gearbeitet werden? Im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education« präsentierten die Studierenden Carmela Fernandez, Carolin Haak und Jana Sauer ein mögliches fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt zum Einsatz des Miniroboters »Ozobot«, in dem Programmierung, Storytelling und visuelle Inszenierung zusammenkommen.

Im Zuge des Seminars, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Link zur Präsentation: hier

Bilder im Plural. Ein Unterrichtsentwurf von Marie Diop, Sarah Kalisch und Josephine Woltz

Bilder sind überall. Wie kann dies im Kunstunterricht produktiv gemacht werden? Und vor allem: Wie kann dies vor dem Hintergrund einer Post Internet Arts Education produktiv gemacht werden? Im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education« präsentierten die Teilnehmerinnen Marie Diop, Sarah Kalisch und Josephine Woltz einen Unterrichtsentwurf, in dem Storytelling und das Bild im Plural vor dem Hintergrund der Ästhetischen Forschung zusammengebracht werden.

Im Zuge des Seminars, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Link zum Unterrichtsentwurf: hier

#linkedimages. Eine Unterrichtseinheit von Merle Ballermann und Stephanie Winz

Im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education«, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Die Teilnehmerinnen Merle Ballermann und Stephanie Winz entwickelten eine Unterrichtsentwurf zu #linkedimages, der das Bild im Plural bedenkt und das Internet als Ausstellungsort nutzt.

Link zum Unterrichtsentwurf: https://mballermann0.wixsite.com/piae/praesentation

Copy & Paste. Ein PIAE-Worksheet von Marie Bühler und Jule Knauf

Im Rahmen des Seminars »Post Internet Arts Education«, geleitet von Prof. Dr. Torsten Meyer und Kristin Klein, entwickeln Studierende praktische Übungen zum Themenkomplex der Post Internet Art ausgehend von medienkulturellen Alltagserfahrungen und -handlungen oder Vermittlungssituationen zu einer künstlerischen Arbeit.

Die Teilnehmerinnen Marie Bühler und Jule Knauf entwickelten eine umfangreiche Unterrichtsreihe zum Copy & Paste als künstlerischer Praxis im Internet State of Mind.

Download des Worksheets: Worksheet PIAE – Copy & Paste

nowness(2017): Post-Internet Art Education

WS 17/18 I Di: 16:00–17:30

Kristin Klein: Zwischen Innovationsgymnastik und Start-Up-Athletik (BA BM4)
Torsten Meyer: Die Stimmung des 21. Jahrhunderts (Med AM1)

Source: Acto espacio: https://anti-materia.org/eyecandy/2016/10/2/week-33sacha-toncovich

Aktuelle Hausaufgaben
Zur Vorbereitung für den 30.1.18 resümieren Sie bitte die Themen und Präsentationen des Seminars im Hinblick auf folgende Fragen:

Was könnten Aspekte einer Post-Internet Arts Education sein? 
Welche Themen, welche Kunst, welche Methoden, welche Haltung braucht diese? 

Was war bisher nicht Teil des Seminars, das noch aufgegriffen werden sollte?

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PIAE Seminaranforderungen
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PIAE Worksheet blanc
PIAE Literatur

Inhalt

Zwischen Innovationsgymnastik und Start-Up-Athletik

Willkommen im spätkapitalistischen Supermarkt der Möglichkeiten. Zwischen Innovationsgymnastik(1) und performativer Selbstoptimierung. Mit geradezu athletischen Ambitionen und gekonnter Leichtfüßigkeit buchstabiert die Post-Internet Art gegenwärtig im Akkord Remix, Mash-Up, Zitat, Plagiat, KünstlerInnenpräsenz und Live-Stream durch. Jedes Material, jede Idee ist potenzieller Impuls für die eigene Arbeit, ready-made und fertig zur weiteren Anwendung – just click and apply(2).

Post-Internet Art, seit 2014 in die Annalen der deutschsprachigen Kunstkritik eingegangen, soll in diesem Seminar im Zentrum stehen und durch aktuelle Texte, Videos und Alltagsbeobachtungen beforscht werden. Jede/r TeilnehmerIn entwickelt im Laufe des Seminars ein eigenes Positionspapier (oder Vergleichbares) zu einem ausgewählten Aspekt der Post-Internet Art mit Anschlüssen für eine zukünftige Post-Internet Art Education. – Wie und mit welchen Mitteln kann eine Kunstpädagogik entworfen werden, die mit den Tatsachen und durchaus auch Überfordernissen unserer Zeit umzugehen weiß?

Die Teilnahme am Seminar setzt Interesse am Jetzt und eine besondere Offenheit an gemeinsamen Forschungsprozessen an noch wenig erschlossenen Themen und Fragen voraus.

1 Vgl. Hartmut von Hentig (2000): Kreativität. Hohe Erwartungen an einen schwachen Begriff. Weinheim, Basel: Beltz, S. 60.
2 Josh Kline: http://www.frieze.com/issue/article/focus-interview-josh-kline/

Die Stimmung des 21. Jahrhunderts

Die Digital Natives sind in den Kunsthochschulen, Akademien und Universitäten angekommen. Und zurzeit sind sie dabei die Gewohnheiten des Kunstsystems durcheinanderzubringen. Sie verbindet kein erkennbarer Stil, wohl aber eine gemeinsame Haltung, die in Anlehnung an Lyotards „Postmodern Condition“ (1979) nun als „Post-Digital Condition“ gefasst werden kann: Sie leben mit großer Selbstverständlichkeit eine auf den durch digitale Medien induzierten sozialen, politischen, technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen fußende Normalität, ohne die Gründe dieser Bedingungen als solche noch zu thematisieren, sind also quasi über das „Neue“ und „Besondere“ des Digitalen hinaus.

Was vor kurzem unter dem Label „Post-Internet Art“ in den Feuilletons verhandelt wurde, bringt der Kurator Carson Chan prägnant auf den Punkt: „All diese Ideen, die vor noch gar nicht langer Zeit neu und radikal waren, sind für diese Künstler schon längst zu einer Art zweiter Natur geworden. Die Kunst, die dabei produziert wird, ist nicht notwendigerweise ‚für’ das Internet oder online gemacht, aber automatisch mit einer Art Internet State of Mind.“ – „Post-Internet Art Education“ ist der explorative Versuch, mit adäquaten Reaktionen im Feld der Verkoppelung von Kunst und Pädagogik an diese Phänomene anzuschließen und kunstpädagogische Fragen und Konzepte an der Stimmung des 21. Jahrhunderts zu orientieren.

Die Teilnehmer*innen entwickeln im Kontext des Seminars Unterrichtsideen, Übungen, Projekte, Arbeitsblätter, Handreichungen oder kuratorische Konzepte für die Inszenierung von Kunst als Lernumgebung im Rahmen möglicher Beiträge zu einem „Workbook Post-Internet Arts Education“.

Die Teilnahme am Seminar setzt Interesse am Jetzt und eine besondere Offenheit an gemeinsamen Forschungsprozessen an noch wenig erschlossenen Themen und Fragen voraus. Das Seminar steht im Kontext eines übergreifenden Forschungsprojekts an der Universität zu Köln: http://kunst.uni-koeln.de/piae/

 

Seminarverlauf

Datum Inhalt Vorbereitung
17.10.2017 Auftakt: Orga, Seminarablauf, Seminaranforderungen // Post-Internet: Eine Einführung (1)
24.10.2017 Post-Internet: Eine Einführung (2) T. Meyer: 5 Thesen zur nächsten Kulturellen Bildung
31.10.2017  – entfällt –
07.11.2017 Fokus: Post-Critics // Art and Branding
14.11.2017 Fokus: Die Stimmung des 21. Jh. T. Meyer: Die Stimmung des 21. Jh.
21.11.2017 Ergebnispräsentation PIAE-Worksheet Part 1 Bitte bearbeiten Sie mindestens eine der Aufgaben des PIAE-Worksheets und bringen Sie dieses dokumentiert mit.
28.11.2017 Präsentation Gruppen 1: Cynthia Dolinski, Luise Menne // Jule Knauf, Marie Bühler
05.12.2017 Fokus: Post-Production N. Bourriaud: Postproduction. Culture as Screenplay: How Art Reprograms the World
12.12.2017 Präsentation Gruppen 2: Carolin Haak, Jana Sauer, Carmela Fernandez // Merle Ballermann, Stephanie Winz
19.12.2017 Ergebnispräsentation PIAE-Worksheet Part 2
Zwischenbilanz
09.01.2018 Präsentation Gruppen 3: Josephine Woltz, Sarah Kalisch, Marie Diop // Meltem Kaya, Yasemin Senyüz
16.01.2018 Fokus: Post-Humanismus M. Wimmer: Antihumanismus, Transhumanismus, Posthumanismus: Bildung nach ihrem Ende // S. Woll: Transhumanismus und Posthumanismus – Ein Überblick
23.01.2018 Präsentation Gruppen 4: Jacqueline Kropf, Anna-Greta Struckhoff, Rebekka Hönnerschaid // Jens Küstner, Frederico Zöller, Hamide Sauer, Joshua Falkenberg
30.01.2018 Abschluss: ggf. weitere Ergebnispräsentation, Zusammenfassung und Ausblick

Literatur (Auswahl)

 

Tutorium

Vivien Grabowski (vgrabow1@uni-koeln.de)