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Einführung in die Kunstpädagogik WiSe 16/17

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Prof. Dr. Torsten Meyer

Wintersemester 16/17
14676.0030 Einführung in die Kunstpädagogik
Sem. 2 SWS, 25 T
Di. 10:00-11:30, R 2.212
BA: Modul 4a, b, c, d

Tutorium: Marie Bühler

Inhalt
Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die historischen Entwicklungen und aktuellen Positionen der Kunstpädagogik und thematisiert Brennpunkte der gegenwärtigen Fachdiskussion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Zusammenhänge von Kunst, Darstellungstechnologien und Bildung gedacht wurden, werden und gedacht werden könnten.
Für den Erwerb von 3 Creditpoints ist aktive, forschende Mitarbeit am Seminar erforderlich.
Die parallele Teilnahme an der Veranstaltung zur Portfolio-Arbeit im Modul 4 ist für die Vorbereitung auf die Modulabschlussprüfung dringend empfohlen.

Ablaufplan
(mehr oder weniger) Chronologischer Durchgang durch die Geschichte der Kunstpädagogik, beginnend bei Platon, endend bei aktuellen Positionen:

18.10.16 Einführung: Timing, Setting, Arbeitsgruppen
Erster Einstieg: Mediologischer Überblick Kulturgeschichte
25.10.16 Mediologischer Überblick Kulturgeschichte II
01.11.16 Das Angebot der Kunstpädagogik
Vorstellung Fachzeitschriften, Publikationsreihen etc., wiss. Arbeiten in der Kunstpädagogik
08.11.16 …
15.11.16 …
22.11.16 …
29.11.16 …
06.12.16 …
13.12.16 …
15.12.16 …
10.01.17 …
17.01.17: …
24.01.17 …
31.01.17 …
07.02.17 Best Presentation Award, Abschluss, Resümee

(Studentische Beiträge werden mindestens 14 Tage vor dem Termin in der Sprechstunde vorbesprochen)

Abgabe der schriftlichen Ausarbeitungen für das gemeinsame Buch: 30.3.2017.

Studentische Mitarbeit
Für den Erwerb eines Teilnahmenachweises (TN bzw. 3 CPs) ist aktive, forschende Mitarbeit am Seminar erforderlich.

  • Ca. 2-3 Personen (je nach Gesamtgröße des Seminars) bilden eine Forschergruppe, die selbstständig eine Sitzung des Seminars gestaltet. Die Vortrags- und Präsentationszeit darf dabei 45 Min. auf keinen Fall überschreiten.
  • Für die Reenactments der Podiumsdiskussionen arbeiten 3-6 Personen (im engen Austausch mit den 2 jeweils vorgehenden Gruppen) eng zusammen und inszenieren mit verteilten Rollen eine Podiumsdiskussion zwischen historischen/aktuellen Fachvertretern. Jede/r Fachvertreter/in hält ein kurzes (authentisches) Eingangsstatement und nimmt dann an der Diskussion teil, die ein/e Moderator/in struktiert.
  • Auf Basis der vorgeschlagenen (und ergänzend selbst gefundener) Literatur erforscht die Gruppe selbständig jeweils eine Epoche entlang folgender Leitfragen:
    1. Was wurde in jener Zeit unter „Kunst“ verstanden? Welchen Status hatte Kunst? (Beispiele aus der Kunst-/Kultur-/Mediengeschichte)
    2. Welches Bild hatte man von einem Künstler? (war er/sie eher Handwerker, Forscher, Genie, …) Welches Bild hatte man vom „Menschen“?
    3. Wie war das Verhältnis von „freier“ Kunst zur Gestaltungstechnik/Design, visueller Informations- und Kommunikationstechnologie?
    4. Was lässt sich über die Zusammenhänge von Medientechnologien, Selbstbild des Menschen, Kultur und Politik sagen?
    5. Wie war das Bildungssystem strukturiert? (Wer ging zur Schule? Gab es „Schule“?)
    6. Wie funktionierte Unterricht, wie Schule? An wen richteten sich die Bildungsangebote?
    7. Was waren die maßgeblichen Theorien (und Theoretiker) in Kunst, Pädagogik und Kunst-Pädagogik? Was erkennen Sie ggf aus Ihrem selbst erlebten Kunstunterricht wieder?
    8. Warum wurde die Beschäftigung mit Kunst/Bild/Visueller Kommunikation als bildend angesehen?
      (Die wichtigen Fragen sind hier die nach den Zusammenhängen von Kunst und Pädagogik!)
  • Jede Gruppe komponiert gemeinsam einen Beitrag zu einem Buch, das tatsächlich am Ende des Semesters gedruckt wird. Dabei soll jede Gruppe einen Beitrag in Form eines Textes leisten (ca. 12.000 Zeichen). Manuskripthinweise
  • Jeder Seminarteilnehmer erhält ein Exemplar des Buchs. Wenn es (von allen Beteiligten) gut gemacht ist, kann es als ständiger Begleiter des Studiums fungieren und bei späteren Prüfungen ganz wesentliche Dienste leisten.

Literatur

Wissenschaftliches Arbeiten

(Passwörter werden in der Veranstaltung verraten)