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Filmreihe Kino & Migration #2: for the right to have rights

Eröffnung am 1.12.2016, 20 Uhr, Filmclub 813 | Workshop mit dem äthiopisch-italienischen Filmemacher Dagmawi Yimer

bild_migrationVom 1. bis zum 11. Dezember 2016 veranstaltet der Filmclub 813 eine Reihe zum Thema Flucht & Migration, die die aktuellen Migrationsbewegungen in den Blick nimmt und darüber hinaus Klassiker der 1960er Jahre zeigt.

Eröffnet wird die Reihe am Donnerstag, den 1. Dezember 2016 um 20 Uhr, mit dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Io sto con la sposa“ (Auf der Seite der Braut; Regie: Gabriele Del Grande u.a., 2014), der aus einer aktivistischen Praxis heraus entsteht und eine als Hochzeit getarnte „illegale“ Reise syrischer und palästinensischer Flüchtlinge erzählt.

Ein Highlight der Reihe ist die Zusammenarbeit mit dem äthiopisch-italienischen Filmemacher Dagmawi Yimer und dem in Rom ansässigen Archiv „Archive of Migrant Memories“ (AMM), dessen Mitbegründer Dagmawi Yimer ist. An zwei Tagen präsentiert der Regisseur Yimer seine Filme und stellt die Arbeit des Archivs vor, das Filme und andere Zeitzeugnisse von Migrant*innen sammelt und für eine filmische Geschichtsschreibung von unten steht.

Darüber hinaus findet am Samstag, den 3.12.2016, ein Workshop mit Dagmawi Yimer statt. Im Workshop gibt Yimer Einblicke in seinen Werdegang zum Filmemacher und in seine ästhetische Praxis, die er mit dem Begriff der „Auto-Narration“ beschreibt. Außerdem werden die Teilnehmer*innen eigene Arbeiten diskutieren und in Köln-Mühlheim eine visuelle Feldforschung unternehmen sowie erste Bilder drehen, die eine migrantische Perspektive ins Zentrum rücken. Der Workshop richtet sich an Filmstudierende und -alumni der ifs, Studierende der Universität zu Köln der Fächer Kunst, Intermedia, Ästhetische Erziehung und Medienkulturwissenschaft (Projekt „Arts Education in Transition“), die Interesse an dem Thema Flucht & Migration oder eine eigene Migrations-/Fluchtgeschichte haben, und an Geflüchtete/Migrant*innen mit und ohne Erfahrung im Filmemachen.

Außerdem freut sich der Filmclub 813 auf die Projektion des italienischen Klassikers „Rocco und seine Brüder“ (Regie: Luchino Visconti, 1960), der in der in Deutschland nie gespielten, neu restaurierten Fassung (DCP) der Cineteca Bologna/Italien gezeigt wird – dieser Film läuft im Filmforum NRW.

Zum Abschluss der Reihe läuft am Sonntag, dem 11. Dezember, „La Noire de…“ (Black Girl) von Ousmane Sembène aus dem Jahre 1966, der als erster schwarzafrikanischer Langfilm überhaupt gilt.

Das komplette Programm gibt es hier:

www.filmclub-813.de
http://www.facebook.com/kinoundmigration2

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Veranstaltungsorte sind: Filmclub 813/Kino 813 in der BRÜCKE, Hahnenstraße 6, Köln und Filmforum NRW, Bischhofsgartenstraße 1, Köln (10.12.2016).

Kuratorin und Kontakt: Aurora Rodonò, aurora.rodono@uni-koeln.de

DIE REIHE WIRD GEFÖRDERT VOM KULTURAMT DER STADT KÖLN.

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