KONGRESS DER MÖGLICHKEITEN. Versuchslabore zu Kritik und Praxis in Zeiten des Internets

Kongress der Möglichkeiten

„Seit den 1990er Jahren ist vom Ende der Geschichte (Francis Fukuyama) und vom Ende der großen Erzählungen (Jean-François Lyotard) die Rede. In den letzten zwanzig Jahren wurde der Prozess sogar noch beschleunigt. Jede noch so kleine Utopie, jede noch so partikulare Subkultur wurde von den Marketingmaschinerien einverleibt, so dass wir heute die von Toni Negri und Michael Hardt in „Empire“ diagnostizierte „Welt ohne Außen“ als alternativlosen, klaustrophoben körperlichen Dauerzustand spüren können. Mitverantwortlich dafür ist unter anderem die technische Innovation Internet, die nach und nach zum massenhaft genutzten Werkzeug geworden ist und das soziale, geistige und kulturelle Leben nachhaltig verändert hat. Informationen über jedes Ereignis und jede Neuigkeit sind umgehend in Form von Videos, Bildern, Tweets, Statusmeldungen oder Artikeln im Netz verfügbar.“

Die veränderten technischen Voraussetzungen und das konstatierte Ende der großen Erzählungen sind der Beginn einer neuen Form von Lebensentwürfen und ihrer Beschreibungen. Vom 30. April – 10. Mai 2015 veranstalten das HATE Magazin im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien (Berlin) mit Unterstützung des CCCs einen Kongress, der sich auf theoretischer und praktischer Ebene mit Interventionsmöglichkeiten im Internetzeitalter beschäftigt.  mehr hier: http://hate10.com

 

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