Tag Archives: Hacking

DIY Biennale Venezia – Part 2

Reaktion auf: Nicola Costantino: Eva-Argentina. Una Metafora Contemporanea (Argentinischer Pavillon)
Von: Raphael Di Canio

„Wir gehen jetzt in den Argentinischen Pavillon und werden einen Gegenstand entwenden, den wir anschließend gemeinsam in einen anderen Pavillon bringen!“ Mit diesen Worten betrat ich mit der Gruppe den Pavillon. Nachdem wir uns vor dem Raum „Eva. The mirror“ positioniert hatten nahm ich einen kleinen Bilderrahmen von einer Kommode und verließ schnell das Gebäude. Wieder vor dem Pavillon angekommen, schaute ich in entsetzte Gesichter, „Du hast doch nicht etwa den Rahmen geklaut?“ oder „Das meinst du doch nicht ernst?!“ wurde ich gefragt. Nein natürlich nicht..

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DIY Biennale Venezia – Part 3

Reaktion auf: Ali Kazma – Resistance (Türkischer Pavillon)
Von Lyn Oliver

Ali Kazma ist 1971 in Istanbul geboren, lebt und arbeiten ebenfalls dort und ist ein international bekannter Videokünstler. Er stellte unter anderem in New York, der Schweiz, Frankreich, Brasilien und Italien aus. Seine Videoarbeiten werfen Fragen über den Menschen im Allgemeinen, sowie über die Bedeutung und Relevanz seiner Handlungen und Arbeit, auf. Besonders in Bezug auf: Produktion, Kommerz und soziale Organisation.
Auch in seinem Beitrag zur Biennale 2013 beschäftigt er sich mit Diskursen, Techniken und Taktiken, die mittlerweile vom, oder für den Menschen entwickelt wurden. Er legt hierbei den Fokus auf Strategien und Maßnahmen, die den menschlichen Körper, zum einen von seinen physischen und psychischen Grenzen, zu befreien vermögen. Ihn andererseits beschränken, um ihn kontrollieren zu können. Seiner Meinung nach ist der Köper durch Sozialisation, Kultur, Ökonomie, Politik, Wissenschaft und zu guter Letzt von kognitiven Ressourcen geformt wird. „Resistance“ wirft Fragen auf, die in den beiden verwobenen Termini: ‚being a body‘ versus ‚having a body‘ kulminieren.

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Exkursionstag Hacking Cologne

Das Seminar “Transkulturelle Kunstpädagogik” beschäftigte sich mit den sich stark verändernden Bild- und Medienkulturen im Kontext der Schulischen wie außerschulischen Kunstpädagogik. Dabei wurde besonders die kulturelle Umwelt von Kindern und Jugendlichen, die zunehmend von Hybridformen beeinflusst ist, in denen sich die abendländisch geprägte Hoch- mit Alltagskultur mit Zeichensystemen anderer Kulturen sowie mit globalisierten Medien- und Jugendkulturen mischen, betrachtet. In den ersten Seminarsitzungen gab es theoretische Einführungen von verschiedenen Experten, die das Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchteten:

Sabrina Pützer führte in „Theorie und Praxis der Interkulturalität“ ein, Antje Breitkopf stellte Forschungsergebnisse zu “Kulturellen Implikationen globaler Medien” am Bespiel OLPC in Peru vor, und Ansgar Schnurr hielt eine Vortrag und Workshop über “Transkultur, Globalität, Hybridität. Jugendliches Bildhandeln in der Migrationsgesellschaft”.

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