Author Archives: raphael

Zum Selbstverständnis der Ästhetischen Bildung

WHERE THE MAGIC HAPPENS

Studierende der Kunstpädagogik und der ästhetischen Erziehung besuchen die von Julia Dick zusammen mit Torsten Meyer und Peter Moormann organisierte Tagung „where the magic happens – Bildung nach der Entgrenzung der Künste“. Nach der Tagung haben die Studierenden die Aufgabenstellung bekommen, ihre hier gesammelten Erfahrungen, Gedanken und Erkenntnisse in Bildern, Manifesten und Texte zu verarbeiten. Im Folgenden ein paar Ergebnisse:

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Idea & Rausch

Studierende der Kunstpädagogik und der ästhetischen Erziehung erarbeiten im Seminar von Julia Dick ohne Themen und Formvorlage eigenständige Projektideen und stellen diese im Rahmen einer Werkschau aus. Danach kriegen sie die Aufgabe im Rahmen eines Textes anhand von Schlüsselbegriffen zu ihrer Arbeit zu reflektieren, ob und wie und was von ihrer im Projekt eingenommen „künstlerischen Haltung“ übertragbar auf eigene didaktische Fragestellungen ist.

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DIY Biennale Venezia – Part 2

Reaktion auf: Nicola Costantino: Eva-Argentina. Una Metafora Contemporanea (Argentinischer Pavillon)
Von: Raphael Di Canio

„Wir gehen jetzt in den Argentinischen Pavillon und werden einen Gegenstand entwenden, den wir anschließend gemeinsam in einen anderen Pavillon bringen!“ Mit diesen Worten betrat ich mit der Gruppe den Pavillon. Nachdem wir uns vor dem Raum „Eva. The mirror“ positioniert hatten nahm ich einen kleinen Bilderrahmen von einer Kommode und verließ schnell das Gebäude. Wieder vor dem Pavillon angekommen, schaute ich in entsetzte Gesichter, „Du hast doch nicht etwa den Rahmen geklaut?“ oder „Das meinst du doch nicht ernst?!“ wurde ich gefragt. Nein natürlich nicht..

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DIY Biennale Venezia – Part 3

Reaktion auf: Ali Kazma – Resistance (Türkischer Pavillon)
Von Lyn Oliver

Ali Kazma ist 1971 in Istanbul geboren, lebt und arbeiten ebenfalls dort und ist ein international bekannter Videokünstler. Er stellte unter anderem in New York, der Schweiz, Frankreich, Brasilien und Italien aus. Seine Videoarbeiten werfen Fragen über den Menschen im Allgemeinen, sowie über die Bedeutung und Relevanz seiner Handlungen und Arbeit, auf. Besonders in Bezug auf: Produktion, Kommerz und soziale Organisation.
Auch in seinem Beitrag zur Biennale 2013 beschäftigt er sich mit Diskursen, Techniken und Taktiken, die mittlerweile vom, oder für den Menschen entwickelt wurden. Er legt hierbei den Fokus auf Strategien und Maßnahmen, die den menschlichen Körper, zum einen von seinen physischen und psychischen Grenzen, zu befreien vermögen. Ihn andererseits beschränken, um ihn kontrollieren zu können. Seiner Meinung nach ist der Köper durch Sozialisation, Kultur, Ökonomie, Politik, Wissenschaft und zu guter Letzt von kognitiven Ressourcen geformt wird. „Resistance“ wirft Fragen auf, die in den beiden verwobenen Termini: ‚being a body‘ versus ‚having a body‘ kulminieren.

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