BORN WHICH WAY

Donnerstag, 22.01.2015 | 19.30 Uhr
Block B | Raum 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Inwiefern wird die Geschlechtsidentität des Einzelnen durch den Körper gleich mit der Geburt oder aber durch Erziehung, Medien und Erwartungen der Gesellschaft erst geschaffen? Was bedeutet Geschlecht? Was Identität? Können wir individuell bestimmen und gestalten, wer wir sind? Und wenn ja, wie?

In dieser Aufführung untersuchen Studierende der ästhetischen Erziehung und der Kunstpädagogik der Uni Köln in einzelnen Performances das Thema Geschlechtsidentität und spielen dabei mit Klischees, Vorurteilen und Möglichkeiten. Eine bunte Mischung, so vielfältig wie das Geschlecht selbst.

 

Gastvortrag von Jennifer Schubert am 14.01.2015

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Mi, 14.01.2015 | 18:00-19.30 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Jennifer Schubert. Über digitale Briefkästen, Explorations-Apps und Nachbarschaftsprojektionen – zivilgesellschaftliche Infrastrukturen in der Designforschung

Am Design Research Lab der Universität der Künste beschäftigt sich das Forschungscluster »Civic Infrastructures« mit der Gestaltung von sozio-materiellen Infrastrukturen (Ehn 2009) in urbanen Nachbarschaften. Wir, eine interdisziplinäre Gruppe aus Kommunikationswissenschaftlerinnen, Stadtsoziologen und Interaktionsdesignerinnen, erforschen soziale, politische und technologische Möglichkeiten, solche Infrastrukturen aufzubauen, die Bürgerinnen und Bürgern dazu befähigen relevante Anliegen zu adressieren.
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CfP: where the magic happens

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Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur. Continue reading

Gastvortrag von Sandra Schäfer am 08.01.2015

Do. 08.01.2015
12:00 Uhr
HF-Hauptgebäude | Block B | R 241 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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[Sandra Schäfer, Başakşehir: An Urban Model, 2014, videoinstallation, color, sound, video still.]

Başakşehir: An Urban Model

Im Rahmen des Seminars ‘On Location’ von Prof. Karina Nimmerfall wird am 8. Januar die Künstlerin Sandra Schäfer Ausschnitte aus ihrer Videoinstallation Başakşehir: An Urban Model präsentieren. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Die Installation beschäftigt sich anhand der Istanbuler newtown Başakşehir mit städtischer Transformation und der Rolle der neuen neoliberalen religiösen Mittelschicht. Die Installation ist in Zusammenarbeit mit der Istanbuler Journalistin Ayşe Çavdar entstanden.
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Gastvortrag von Maren Lübbke-Tidow am 16.12.2014

Di. 16.12.2014
16:00 Uhr
HF-Hauptgebäude | Block B | R 241 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Hinter jedem Bild wartet immer ein anderes.
Fotografische Praxis im Kontext der gegenwärtigen Kunst.

Unsere Welt ist zunehmend fotografisch geworden. Was können wir ihr noch an Bildern hinzufügen? Gegenwärtige Künstler und Künstlerinnen im Medium Fotografie arbeiten an Formen einer widerständigen Erscheinungsweise der Bilder, die sich den genuinen Einschreibungen der Fotografie als wirklichkeitsabbildendes Medium widersetzen. Um diese wiederständigen Praktiken soll es hier gehen.
Anhand der eigenen editorischen und kuratorischen Praxis wird ein Einblick in gegenwärtige Tendenzen und Diskurse im Feld der Kunst gegeben.
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Gastvortrag von Ute Reeh am 10.12.2014

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Mi, 10.12.2014 | 17:00-18.30 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Ausschnitt Foto Sabine Müller, Münstersche Zeitung

Ute Reeh. Was Kunst kann – Kunst als Katalysator für Schulentwicklung

Schule kann ganz anders sein. Kunst verändert Schule, indem sie Schüler/innen aktiv an der Schulgestaltung teilhaben lässt, Räume für Partizipation öffnet. Ute Reeh zeigt die Potenziale auf, schulische Gestaltungsprozesse von Künstler/innen begleiten zu lassen und deren Herangehensweisen für die Schulentwicklung zu nutzen. Sie veranschaulicht, dass und wie ein Einbezug von Schüler/innen auf Augenhöhe in den verschiedenen Schulformen möglich ist und stellt Chancen und Schwierigkeiten sowie übertragbare Strukturen vor.

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Gastvortrag von Laura Horelli am 13.11.2014

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Im Rahmen des Seminars ‘On Location’ von Prof. Karina Nimmerfall wird am 13. November die bildende Künstlerin Laura Horelli ihren Film ‘A Letter to Mother’ präsentieren.
Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, 13.11.2014
12:00 Uhr
HF-Hauptgebäude | Block B | R 241 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Laura Horellis konzeptueller Ansatz besteht darin, sich der „Realität“ auf subjektive Weise zu nähern, um urbane Umwelten, Ereignisse und Beziehungen — oft über ihre Familiengeschichte — aufzugreifen, sie aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen herauszunehmen und neu zu verknüpfen.

Laura Horelli (*1976 in Helsinki, Finnland) studierte Kunst an der Akademie in Helsinki und an der Städelschule in Frankfurt/Main bei Thomas Bayrle. Ihre Arbeit wurde international auf Ausstellungen gezeigt, unter anderem auf der 49th und 53rd Venedig Biennale; Manifesta 5, San Sebastian; Gwanju Biennale; Kiasma, Helsinki; n.b.k., Berlin; Ludlow38, New York; Kunsthaus Bregenz; Palais de Tokyo, Paris; Gasworks, London; und Galerie im Taxispalais, Innsbruck.

Laura Horelli lebt und arbeitet in Berlin.

Foto: Vegard Kleven