Institut für Kunst & Kunsttheorie an der Universität zu Köln
In einer Ausstellung unter dem Titel „Unfassbar“ werden die entstanden Fotoarbeiten der Kunststudenten aus dem Seminar “Licht und Beleuchtung in der Fotographie” unter der Leitung von Herrn Shahrouz Yazdanyar präsentiert.
Die Studierenden machten sich auf eine Fotosuche nach dem / etwas Unfassbaren und haben das Thema sprachlich in Kürze gefasst oder poetisch überdacht und als eine philosophische Metapher in ihren Fotoarbeiten umgesetzt.
Die Kunstfotos stellen eine kontinuierliche Auseinandersetzung der Studierenden mit dem Thema dar. Die Hauptmotive sind von dem Gedanken des Provokativen und des Unfassbaren beeinflusst und geprägt. Sie reflektieren das eigene Konzept der Fotokünstler/innen und spiegeln ihre individuelle Sichtweise und das Themaverständnis wieder. Die Fotos sind mutig, pikant, soziokritisch, manchmal bissig und mit einem guten Hauch von dem „Unfassbaren“ und stellen ohne Zweifel eine etwas andere fotokünstlerische Herausforderung dar.
Nun möchten die Kunststudierenden Ihre Arbeiten in der Ausstellung präsentieren. Die Eröffnungsvernissage findet am 22. Mai 2012 um 18:00 im Block B des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln in der Gronewaldstraße 2, 50931 Köln statt. Das Begrüßungswort wird von der Univ. Prof. Dr. Heidi Helmhold gehalten. Die Ausstellung wird ab dem 23. Mai und einschließlich bis 6. Juni 2012 täglich von 9:00 bis 20:00 für alle Kunstfreunde geöffnet.
Bis auf Weiteres kann die offene Werkstatt des .mbr leider nur eingeschränkt betrieben werden.
Nach einem Einbruch in der Nacht vom 23. zum 24.03. müssen wir leider alle Seminare und sonstigen Angebote in stark eingeschränkter Ausstattung und mit eigenen Geräten realisieren: bring your own device (ohnehin Trend in der Hochschulentwicklung)!
Öffnungszeiten im April und Mai:
montags von 12-16 Uhr
mittwochs von 12-16 Uhr.
Öffnungszeiten ab Juni:
montags von 10-18 Uhr
mittwochs von 10-16 Uhr und
donnerstags von 11:30-13 Uhr
Wir danken für ihr Verständnis und wünschen einen guten Start ins neue Semester!
Im Rahmen der Reihe .mbr monthly laden wir herzlich ein zum Gastvortrag:
Prof. Dr. Marie-Luise Lange (Dresden)
I’m here – ästhetische Bildung als Präsenz, Ereignis, Kommunikation, Aufmerksamkeit und Teilhabe
27.6.2012, 16:00, R 244
Schon mal nachgedacht – was wollen wir Menschen eigentlich jenseits der Ökonomie? Was kommt nach dem shoppen? Schauen wir uns doch um. Der uns umgebende Alltag hält alles bereit, was wir brauchen, um uns mit uns und der Welt auseinander zu setzen. Kunst und die digitalen Medien – und natürlich nicht nur sie – sind ein lebendiger, Vereindeutigungen zerstörender Spiegel heterogener Weltzugänge.
Wo könnte gelernt werden, Fragen zu stellen sowie Spannungen und Komplexitäten auszuhalten? Wo könnten ästhetische Erfahrungen aller Art von Heranwachsenden kommuniziert, geschärft, problematisiert, diskutiert und individuelle wie kollektive Interessen geformt und erweitert werden? Wo gäbe es den Raum für ästhetische darin einbezogen körperlich-performative, materielle, mediale und geistige Welt- und Selbsterkundung, für Spiel, Experiment, Differenzerfahrung und Zweifel? Wo könnte man lernen, etwas In-Frage zu stellen? Wo könnte man lernen zu staunen? Wo könnten sich (…ästhetische…) Identitäten bilden, ohne in verordnete Gewissheiten zu verfallen? Wo entsteht aus Nicht-Sinn Neues?
All das könnte ein guter Kunstunterricht leisten. Dass er das oftmals nicht tut und dann folgenlos bleibt, ist nicht das Problem der Kunst, sondern das der Kunstlehrer/innen. Wie aus einem weiten Kunstbegriff ein erweiterter Kunstpädagogikbegriff folgt, soll der Vortrag beschreiben.
Marie-Luise Lange (1955) hat an der Humboldtuniversität zu Berlin Germanistik und Kunst im Diplomstudiengang Lehramt studiert.
Nach der Geburt zweier Kinder und einer Promotion zur Phantasieentwicklung 1985 bildete sie bis 1990 selbst an der Humboldtuniversität Kunstpädagog/innen aus.
Nach einer wissenschaftlichen Assistenz an der Justus-Liebig-Universität Gießen war in den 90er Jahren eine Habilitation zum Thema „Grenzüberschreitungen – Wege zur Performance Körper – Handlung – Intermedialität im Kontext ästhetischer Bildung“ gewachsen. Seit 2000 ist Marie-Luise Lange als Professorin für Theorie künstlerischer Gestaltung und als Performancedozentin an der TU Dresden tätig.
Ausblick
Weitere Vorträge im Rahmen der Reihe .mbr monthly im Sommersemester 2012:

Im Rahmen der Reihe .mbr monthly laden wir herzlich ein zum Gastvortrag:
Prof. Franz Billmayer (Mozarteum Salzburg)
Shopping – ein Angebot zur Entlastung für die Kunstpädagogik
13.6.2012, 16:00, R 244
Konsumprodukte dienen der Kommunikation und der Konstruktion von Identitäten. Mit ihnen managen wir das Wahrnehmungsangebot für unsere Körper, um entsprechende Erlebnisse zu haben. Auswahl und Beschaffung bilden und fordern unsere ästhetischen Fähigkeiten. In der modernen Konsumkultur realisieren sich die Ziele und Utopien der Kunsterziehung. Wie das geht und was daraus folgt, ist Gegenstand des Vortrags.
Franz Billmayer (1954) hat nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik, Geschichte und Sozialkunde Bildhauerei und Kunstpädagogik an der Kunstakademie in München studiert. Eine Vergangenheit als Künstler und Kunsterzieher am Gymnasium. Professor für Bildnerische Erziehung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Betreibt www.bilderlernen.at.
Ausblick
Weitere Vorträge im Rahmen der Reihe .mbr monthly im Sommersemester 2012:
Im Rahmen der Reihe .mbr monthly laden wir herzlich ein zum Gastvortrag:
Jan Holtmann (noroomgallery, Hamburg)
Survival Kit für die Überblicksausstellungen documenta, Biennale, Manifesta, …
22.5.2012, 16:00, R 244
Als Survival-Kit kann man alle Sammlungen von Gegenständen bezeichnen, die man für Notfälle mit sich führt, und die einem dann das Leben und sogar die Kunst erleichtern können. 2012 ist derart gespickt mit Biennalen, Kunstfestivals und Leistungsschauen, dass sich bei deren Dichte selbst schon von einem Notfall sprechen lässt. Diesem begegnet man aber besser nicht mit einer weiteren Sammlung von Gegenständen, sondern einer eigenen Praxis, die über die gängige Kunstrezeption hinausgeht.
Wo hört die Kunst auf und wo fängt das Survival-Kit für Überblicksausstellungen an?
Jan Holtmann, noroomgallery
Arbeitet und forscht künstlerisch auf dem Gebiet der Präsentations-, Vermittlungs- und Arbeitsformen von Objekt- und Handlungskunst. Seit der Gründung der Galerie ohne Raum/noroomgallery (1997) steht die Frage des Verhältnisses von Kunst und ihrem Medium im Zentrum verschiedener Projekte.
Zunehmend wird diese Beziehung durch Verortung oder Kooperation von Kunst in und mit anderen gesellschaftlichen Feldern untersucht: Kurator der artgenda 2002, KunstHasserStammTisch (seit 2006), Leitung des IBA Labor Kunst & Stadtentwicklung (seit 2007), Co-Leitung AiC – Art in Company (2009), Herausgeber der HarbourMass – einer Zeitung in der HafenCity für die HafenCity (2009), Präsident des Kunst & Sportverein – KuS Wilhelmsburg (2010), Direktor des openroom-artisthotel (2011), Fernsehkurator für die Konspirativen Küchenkonzerte bei ZDF-Kultur (2011)
Ausblick
Weitere Vorträge im Rahmen der Reihe .mbr monthly im Sommersemester 2012:
Wir bitten um die Mithilfe der Studierenden des Unterrichtsfaches Kunst und des Lernbereichs Ästhetische Erziehung an der Universität zu Köln:
Sehr geehrte Studierende am Institut für Kunst & Kunsttheorie,
wir wollen unser Veranstaltungsangebot verbessern, insbesondere die Veranstaltungen in der künstlerischen Praxis besser platzieren und kommunizieren.
Wesentlich geht es dabei um die Frage, wie Lehrveranstaltungen, die organisatorisch nicht in den 90-Minuten-Takt der universitären Lehre passen, am besten zu organisieren sind: im Block, in Blöcken, 14-tägig-4-stündig usw. …
Bitte helfen Sie uns dabei und nehmen sich 5 Minuten Zeit: Anonym. Vertraulich. 12 kurze Fragen. Mitbestimmung!!
-> zur Online-Umfrage
Ganz herzlichen Dank im Voraus!
Nach langen Verhandlungen über Layout, Heftgröße, Preis und den damit verbundenen Versuchen mit verschiedenen Druckereien und Distributionsformen geht nun (endlich) die Neuauflage der Reihe “Kunstpädagogische Positionen” an den Start. Zu den schon bekannten blauen Heften aus Hamburg, gesellen sich jetzt und zukünftig grüne Hefte aus Oldenburg und rote Hefte aus Köln, entsprechend den Standorten der drei neuen Reihenherausgeber Andrea Sabisch, Eva Sturm und Torsten Meyer.
Mit dem Relaunch der Reihe haben die drei Herausgeber auch ein neues Editorial verfasst, das die Ziele der Reihe in der neuen Form folgendermaßen beschreibt: (weiterlesen)
Ausstellung im C-Trakt
Gezeigt werden Objekte und Skulpturen von Studierenden aller gattungsübergreifenden Veranstaltungen aus dem WiSe bei Rainer Barzen. Mit dieser spannenden Show beginnt die SoSe-Ausstellungsserie im C-Trakt des Instituts für Kunst und Kunsttheorie.
Eröffnung: 26.04.2012 um 18:18 Uhr.
Alle sind herzlich eingeladen! – Kalte Getränke und Knabberzeug werden gereicht.
Die Einführungsveranstaltung für Erstsemester im Fach Kunst (alle Studiengänge) im Sommersemester findet statt am:
Mo 19.3.2012 12-13 Uhr in Raum 235 (Theaterraum, Block B)
Seit dem Wintersemester 2011/12 sind viele neue Lehrbeauftragte für das Institut für Kunst & Kunsttheorie tätig. Eine allgemeine Übersicht über alle Lehrbeauftragten des Instituts findet sich unter Lehrende. Hier stellen wir die Neuen von A wie Aram Bartholl bis Z wie Julia Ziegenbein mit ihren aktuellen Lehrveranstaltungen vor:
Aram Bartholl
geboren 1972 in Bremen
Ausbildung: Dipl. Ing. Architekt, UdK Berlin, 2002
Aram Bartholls Werk bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Internet, Kultur und Realität. Die vielfältigen Kommunikationskanäle sind selbstverständlich geworden, doch wie beeinflussen uns diese? Gemäß des Paradigmenwechsels der Medienforschung fragt Bartholl nicht nur, was der Mensch mit den Medien macht, sondern auch in wie weit die Medien den Menschen verändern. (more…)
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