Freikarten für Photo Book Museum, Carlswerk Köln

PhotoBookMuseum
Markus Schaden eröffnet ein Photo Book Museum im Kölner Carlswerk. Drei Monate lang, 19.08. bis 03.10.2014, können sich Besucher auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern bewegen. Die Ausstellung bietet einen aufregenden Blick in die Vielfalt der aktuellen Fotografie. Artikel im art-Magazin

Markus Schaden vom http://thephotobookmuseum.com hat studentische Freikarten für die laufende Ausstellung zur Verfügung gestellt. Gute Konzeption, gute Projekte, gute Arbeiten.

Karten liegen im Sekretariat Block B, Institut für Kunst und Kunsttheorie, HF, Uni Köln. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten.

Öffnungszeiten offene Werkstatt im .mbr in der vorlesungsfreien Zeit

mbr_01Die offene Werkstatt im .mbr hat in der vorlesungsfreien Zeit wie folgt für Sie geöffnet:
05.08.2014 – 01.10.2014 Jeden Dienstag und Mittwoch von 10:00 – 14:00 Uhr.

Die Kamera- und Audiotechnik kann für Ihre Projektarbeit in diesem Zeitraum immer von Mittwoch bis Dienstag ausgeliehen werden.

Vom 21.07.2014 – 01.08.2014 macht der .mbr Urlaub.

Wir wünschen eine schöne und produktive vorlesungsfreie Zeit!

8. Berlin Biennale als Diskussionsplattform und Labor

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Im Rahmen des Seminars “Kunst-Biennalen als Diskussionsplattform und Labor” besuchten Interemedia-Studierende vom 05.06. bis zum 07.06.2014 die 8. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, die in den staatlichen Museen zu Berlin in Dahlem, dem Haus am Waldsee und dem KW Institute for Contemporary Art zu sehen war.
Das Crash Pad – ein von dem Künstler Andreas Angelidakis konzipierter Raum des Zusammenkommens und des Austauschs in den KW – bot beste Voraussetzungen für ein nettes und interessantes Gespräch mit Jill Winder, Managing Editor der zur diesjährigen Biennale erschienenen Publikationen. Am 17.07. präsentieren die KursteilnehmerInnen im Modulbau das entstandene Magazin BB8_Labor.

Empfehlung: Arts Home is my Kassel

Im Rahmen der Kölner Kino Nächte läuft am 10.7., 21:00 IM MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln (bei Regen im Filmforum Museum Ludwig um 21.30 Uhr) Katrin & Susanne Heinz’ Film ART’S HOME IS MY KASSEL.

Der Film sei allen TeilnehmerInnen unserer d13-Exkursion als Rückschau empfohlen, ebenso allen zukünftigen TeilnehmerInnen unserer d14-Exkursion im Sommer 2017 und allen TeilnehmerInnen unserer anderen Exkursionen zu Großausstellungen wie zuletzt 8. Berlin Biennale 2014 und Biennale Venezia 2013 und überhaupt allen Studierenden der Kunst.

ART’S HOME IS MY KASSEL
D 2013 • 90 Min. • Regie: Katrin & Susanne Heinz
Premiere • Gäste: Katrin & Susanne Heinz

Engagierte Mitarbeiter und unzählige Helfer, neugierige Schaulustige und um Verständnis bemühte Besucher, „weltgewandte Begleiter“ und weitgereiste Kunstgäste: In Kassel treffen sie 2012 alle auf die Documenta – Weltkunstschau mit höchster internationaler Aufmerksamkeit und Heimat in Nordhessen. Katrin und Susanne Heinz betrachten aus den Blickwinkeln von Kasselern und Künstlern die temporäre, aber auch invasionäre Totalveränderung der Stadt. Denn das Spektakel prägt in diesem Sommer sowohl das Stadtbild als auch das Lebensgefühl. Der Film hebt die Kunst der Documenta als etwas Lebendiges, Berührbares von einem falschen Sockel und verstärkt die Kunstfähigkeit eines jeden Neugierigen.

Präsentiert von: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit RealFiction Filmverleih
Einzelticket: 6,- €
Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

Neuverwertung einer Stadt

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Eine interventive ­Aktion zur Erweiterung von Verhaltens- und Nutzungsweisen des urbanen Raumes. Einem ungewöhnlichen Spaziergang und U-Bahnfahren hinein in den Trubel der Verkaufszonen der Kölner Innenstadt folgen Aktionen und Performances die auf den umliegenden Kontext und die Menschen dort reagieren. Continue reading

Clive Cazeaux: Die Ästhetik der Forschung nach dem Ende der Kunst

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Di, 08.07.2014 | 16:00 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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In den letzten fünfzehn Jahren ist ein rapider Anstieg des Interesses an der Kunst als Form der Forschung zu beobachten. Zwei Faktoren sind wesentlich für dieses neue Feld verantwortlich: (1) Die Forschungsfinanzierung der Universitäten hat sich abhängig gemacht von der Menge und Qualität der Forschungsleistung (in Europa, Australasien, und vor kurzem in den USA). Das hat die Kunst in den Kunst-Instituten dazu verpflichtet, Forschungsinstitute zu werden, um die Grundfinanzierung zu sichern. (2) Der dialogic administrative turn in der Kunst bedeutet, dass die Künstler nun Forschungs-Methoden aus anderen Disziplinen adaptieren, wodurch eine ästhetische von einer konventionellen, nicht-ästhetischen Forschung unterschieden wird. Der Vortrag befasst sich mit dem Stellenwert des Ästhetischen in der Kunst als Forschung.

Seit dem Übergang vom „Ready-made“, über Happening und Konzeptkunst, zu einer sozial engagierte Kunst-Praxis im zwanzigsten Jahrhundert gibt es keine klare Defintion von Handlungen oder Eigenschaften mehr, die ausschließlich der Kunstpraxis zuzurechnen wären. Das Konzept der „Kunst“ hat jede Hoffnung auf Definition, eindeutiges Wesen oder notwendige und hinreichende Bedingung von Kunst ersetzt durch Widerstreit, Abgrenzung und Politik. Ein Beispiel dafür ist die kürzlich stattgefundene Diskussion zwischen Claire Bishop und Grant Kester, in der mit Frustration (von Bishop) und Akzeptanz (von Kester) auf die Tatsache reagiert wurde, dass es in der sozial engagierten Kunst-Praxis nichts mehr gibt, das „ästhetisch “ genannt werden könnte. Kunst appropriiert, subvertiert und re-artikuliert jeden Kontext, mit dem sie in Kontakt kommt, und wird von konkurrierenden –  z.B. kritischen, kuratorischen, Promi-, Wirtschafts-, und neuerdings auch Forschungs-Diskursen und Institutionen belagert. Wie sollte ein Künstler-Forscher sich mit dieser tiefgreifenden Bestreitbarkeit beschäftigen? Wo kann ein künstlerisches Forschungsprojekt vor dem Hintergrund dieser konkurrierenden Diskurse anfangen? Der Vortrag bedenkt, was übrig ist, und erwägt mögliche Agreements und Disagreements zwischen dem Anspruch, einen Beitrag zur Forschung zu leisten auf der einen Seite, und auf der anderen Seite der Idee, die Mechanismen von Widerstreit, Abgrenzung und Politik könnten Quellen des Neuen sein. Dabei geht es vor allem um die Frage, von welcher Art das Neue hier sein kann, und ob es vielleicht poetisch oder ästhetisch ist.

Clive Cazeaux ist Professor für Ästhetik an der Cardiff School of Art and Design, Wales, UK. Er ist der Autor von Metaphor and Continental Philosophy: From Kant to Derrida (Routledge 2007) und Herausgeber von The Continental Aesthetics Reader (Routledge 2011). Seine Forschungsinteressen sind die Philosophien der Metapher, die Sinne, Kunst als Forschung und die Kollaboration von Kunst und Wissenschaft.

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Ausstellungsprojekt fremd(SEIN)

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Hervorgegangen aus dem Seminar Inter-/Trans-/Hyperkultur, Digital Natives & the Global Contemporary und unterstützt durch die Akademie der Künste der Welt findet nächste Woche die Eröffnung der Ausstellung fremd(SEIN) in der eFunktion in Köln-Ehrenfeld statt.
Kommen. Es lohnt sich!

27./28. Juni 2014
Vernissage am Freitag, 18:00Uhr
eFunktion, Heliosstraße 6, 50825 Köln

fremd(SEIN)
We’re-worked – We’re-mixed – We’re-arranged

Was bin ich? Was nicht? Was ist mir eigen? Was ist mir fremd?
13 Nachwuchskünstlerinnen und -künstler setzen sich vielperspektivisch mit der erlebten Realität der Migrationsgesellschaft auseinander. Ihre Arbeiten zeigen, dass die Suche nach dem vermeintlich Fremden immer beim eigenen Selbst beginnt und – unter den Bedingungen der sich kulturell ständig wandelnden Welt-Gesellschaft – nie zufriedenstellend beantwortet werden kann.
Kuratiert von Benedikt Suschenko
Ein Projekt des Instituts für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln.

fremd(SEIN)
We’re-worked – We’re-mixed – We’re-arranged

What am I? What am I not? What is innate to me? What is alien to me? Taking a variety of perspectives, thirteen up-and-coming artists grapple with the lived experience of a society shaped by migration. Their works show that the search for alleged foreignness, beginning with the self, can never be satisfactorily answered in a global society that finds itself in constant cultural flux.
Curated by Benedikt Suschenko
A project of the Institute for Art & Art Theory, University of Cologne.

Künstler/Artists:
Judith Dauth
Raphael Di Canio
Lale Filankesova
Paula Flake
Dennis Frasek
Lisa James
Nikolas Klemme
Sandra Korintenberg
Prisca Nanninga
Michaela Root
Jurgita Spahl
Linda Tervoort
Luzie Wintersohl

Weitere Info und likability