Tag Archives: Workshop

Workshop mit Natalie Bayer am 14.06.2018: Kuratieren als antirassistische Praxis im machtungleichen Raum

METHODS OF CURATING
Do, 14.06.2018 | 14:00-17:30 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .lab
R 2.205 | Gronewaldstraße 2 | Köln

© Coverbild: Naomi Rincón Gallardo. The Formaldehyde Trip (2017) Photo: Eliana Cetto

Verschiedene Ideen und Ansätze zur Demokratisierung des Kunst- und Kulturbetriebs wurden und werden seit rund fünf Jahrzehnten von unterschiedlichen kritischen Stimmen formuliert; es gibt einen generellen Konsens über Antidiskriminierung. Und trotzdem ist Rassismus noch immer Bestandteil gesellschaftlicher Institutionen, wie dem Museum und dem Ausstellungsbereich. Im Workshop „Kuratieren als antirassistische Praxis“ von Natalie Bayer erarbeiten alle Teilnehmenden zusammen, wie eine nicht nur rassismuskritische sondern antirassistische Museologie hinsichtlich der Wissensproduktion und Bildpolitiken, der Organisation von Projekten, der sozialen Konstellationen sowie der institutionellen Grundverfasstheit gestaltet sein kann.  Continue reading

Workshop mit Rose Borthwick und Eva Weinmayr: Let’s Mobilize: What is Feminist Pedagogy?

FEMINIST ARTS EDUCATION
Mi, 30.05.2018 | 14 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A | .aeb
R 2.103 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Rose Borthwick and Eva Weinmayr, both part of the Feminist Pedagogy Working Group at Valand Academy, University of Gothenburg, will start their workshop with a presentation of their work around “Let’s Mobilize: What is Feminist Pedagogy?,“ the working group and the three day international investigation of queer and feminist pedagogies that took place in 2016 at Valand Academy. Continue reading

Workshop mit Elke Krasny: Un/Silencing. Feminist Curating – Geschichten, Theorien, Herausforderungen

FEMINIST ARTS EDUCATION in Kooperation mit METHODS OF CURATING
Mi, 02.05.2018 | 14 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A | .aeb
R 2.103 | Gronewaldstraße 2 | Köln

In ihrem 2017 veröffentlichten Essay “The Mother of All Questions“ (“Die Mutter aller Fragen”) stellt Rebecca Solnit die folgende Frage: “Wer ist ungehört?” Ausgehend von dieser entwirft der Workshop und Vortrag von Elke Krasny eine Geschichte des feministischen Kuratierens. Eine ungehörte Geschichte. Eine unerhörte Geschichte. Eine ungehörige Geschichte. Kuratieren wird verstanden als Sorgetragen für die Hervorbringung neuer Konstellationen, Affinitäten und Allianzen.

PATRIARCHY IS OVER. TIME TO PERFORM. – Springschool vom 22.5.-26.5.18


© Tritsch & Dick

Springschool vom 22.5.-26.5.18 am Instititut für Kunst und Kunsttheorie

Für eine Woche entfalten wir all unsere geballte Energie und Leidenschaft, um aus feministischer Perspektive normative Konzepte von Geschlecht und Identität in Frage zu stellen. In künstlerischen Denk- und Ausdrucksformen forschen wir an kollektiven Grenzüberschreitungen, Verschiebungen und utopischen Räumen. Das Nicht-Binäre will performt werden! Ästhetisch-praktisch, performativ, humorvoll, diskursiv und konstruktiv, spektakulär und unspektakulär und vor allem gemeinsam möchten wir in eine Auseinandersetzung über gewünschte gesellschaftliche Umordnungen eintauchen. Wir entwickeln alternative (Körper-)Sprachen und Praktiken abseits der vorherrschenden symbolischen Ordnung. Workshops in den Bereichen Tanz, Performance, Musik, Film und Stand Up Comedy bilden Möglichkeitsräume für eine alternative Wissensproduktion und die Kraft künstlerischer Praxis. Gerahmt werden die Workshopphasen durch gemeinsame Mittagsessen und ein abendliches Begleitprogramm. Die Springschool endet feierlich mit einer Work-in-Progress-Präsentation aller Workshops.

Alle Informationen zur Springschool finden sich unter:
http://mbr.uni-koeln.de/mbr_mu1/timetoperform/ Continue reading

Ästhetische Praxis als Medienkritik – Workshop 3

Wie könnte man die Staatsbürgerschaft im Zeitalter globaler Vernetzung und digitalen Nomadentums neu konzipieren? Könnte angesichts wieder auflebender Nationalismen in der ganzen Welt und angesichts des abnehmenden Vertrauens der Öffentlichkeit in bestehende politische Institutionen die Technologie alternative Formen gesellschaftlicher Organisation über die Landesgrenzen hinaus ermöglichen? “What if homes were streamable like music or movies and citizenship fluid beyond borders?” – Diesen Fragen widmen sich die Künstler*innen Christopher Kulendran Thomas und Annika Kuhlmann. Gemeinsam gründeten sie mit New Eelam ein Start-Up, das gleichermaßen künstlerische Utopie ist: ein globales, flexibles Wohnungsabonnement, das den Lebensumständen einer wachsenden Klasse kreativ Arbeitender entspricht.

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Sommergast Semesterthema LIEBE2016: Workshop mit dem Kunstpädagogen Juuso Tervo

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Liebe Studierende,

wenn Sie sich ein bisschen in unser Semesterthema LIEBE2016  verliebt haben, möchten wir Ihnen zur weiteren Vertiefung die Teilnahme am Workshop unseres diesjährigen Sommergastes vom Department of Art an der Aalto University, School of Arts, Design and Architecture in Helsinki (Finland) ans Herz legen:

Juuso Tervo: LIEBE2016 – Intimacy with a Stranger: Art, Education and the (Possible) Politics of LoveTermine: 03.06./04.06. und 10.06./11.06. | Klips-Nr. 14676.0061

Eine Anmeldung in Klips ist ab sofort, während der 3. Belegungsphase (09. Mai bis einschl. 16. Mai 2016), möglich.

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Wenige freie Plätze! Workshop mit der Mezzosopranistin Julia Mintzer

Julia MintzerLiebe Studierende, liebe Gesangs-Interessierte,
hiermit möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die preisgekrönte US-amerikanische Mezzosopranistin Julia Mintzer ans Institut für Kunst & Kunsttheorie kommt, um einen Workshop zum Thema “Body as Instrument and Technique as Color: Pulling an Opera from a Text“ zu geben.
Erfreulicherweise gibt es noch ein paar freie Plätze für diesen Workshop, zu dem wir Sie hiermit sehr herzlich einladen:

Julia Mintzer: Body as Instrument and Technique as Color: Pulling an Opera from a Text; Termine: 27.5./28.5. und 8.7./9.7. | Klips-Nr. 14676.0000

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Freie Plätze bei der Spring School “how to love?“ | Workshop mit dem international renommierten Choreograph Royston Maldoom

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© Dan Perjovschi

Bei der Spring School „how to love?“ gibt es noch freie Plätze.

Ein Vorbereitungstreffen findet statt:
Dienstag, den 12.04.2016, 17:45 – 19:15 Uhr | Theaterraum 216B / 2.212 

Alle sind herzlich eingeladen, zu kommen!

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Gastvortrag und Workshop: Riley Watts. Thinking Through Movement

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Do, 20.11.2014 | 18.30 Uhr (früher 18 Uhr)
Block B | R 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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photo by Dominik Mentzos

Riley Watts. Thinking Through Movement

Ich verstehe Tanzimprovisation nicht als einfache Bewegung von Körperlichkeit, sondern plädiere dafür Tanz als Beispiel für ein Handeln durch Embodied Cognition in einem künstlerischen Setting zu begreifen. Mit dieser Perspektive schlage ich darüber hinaus vor, Tanz selbst als eine Form des Denkens zu behandeln, und das menschliche Bewusstsein nicht nur innerhalb unseres Gehirns zu suchen, sondern als ganzheitliches und komplexes Phänomen zu erkennen. Damit stellen sich Fragen wie: “Wie beeinflusst meine Bewegung, mein Fähigkeit kreativ zu Denken?” und “Welcher Informationen bin ich mir bewusst, während ich mich bewege?”

An den Vortrag schließt ein zweitägiger Workshop (21.11.- 22.11.2014) an. Continue reading