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Ringvorlesung „Forschungsperspektiven der Ästhetischen Erziehung und deren Bezugsdisziplinen“

Die Ringvorlesung „Forschungsperspektiven der Ästhetischen Erziehung und deren Bezugsdisziplinen“ stellt in diesem Wintersemester 2018/19 inklusionsbezogene Themen und Fragestellungen ins Zentrum. Die verschiedenen Beiträge der Vorlesungsreihe thematisieren sowohl grundlegende theoretische Diskurse, insbesondere solche, die sich mit der Anerkennung von Differenz (wie z.B. Disability Studies, Gender- und Queerforschung, Soziale Ungleichheits- und Armutsforschung, Rassismuskritische Perspektiven, Postcolonial Studies, Intersektionalitätsforschung) als auch Beispiele diskriminierungskritischer bzw. inklusiver ästhetischer Praxis und Praxisforschung.
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Gastvortrag von Rena Onat am 15.01.2018: Queer of Color Perspektiven in der Kunst. Institutionenkritik – Selbstrepräsentation – Empowerment

Ringvorlesung Ästhetische Erziehung
M0, 15.01.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A | Hörsaal 122 (2.116)
Gronewaldstraße 2 | Köln

Queer of Color Perspektiven sind nach wie vor unterrepräsentiert sowohl in der zeitgenössischen Kunstszene als auch im (kunst-)wissenschaftlichen Diskurs in Deutschland. Wie lassen sich sowohl Kunst- und Medienwissenschaft als auch pädagogische Ansätze weiter entwickeln, wenn Wissensproduktion und Perspektiven von queeren Künstler_innen of color zentriert und ernstgenommen werden? In dem Vortrag werden zunächst mittels konkreter Beispiele einige der Ausschlussmechanismen von Queer of Color-/People of Color- und Schwarzen Perspektiven erörtert, wie sie im Kunst, Kultur- und Wissenschaftsbetrieb wirksam sind. Zugleich wird die Relevanz dieser Perspektiven für eine rassismuskritische und queerfeministische Kunst- und Medienwissenschaft und künstlerische Praxis aufgezeigt. Anhand von künstlerischen Arbeiten von Hasan Aksaygın, Raju Rage und Sunanda Mesquita werden zudem beispielhaft künstlerische Strategien der Selbstrepräsentation und Artikulation von Queer/Trans* of Color verdeutlicht.

Still aus “Where is Your Studio” von Raju Rage. Copyright Raju Rage 2017

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Gastvortrag von Nanna Lüth am 04.12.2017: Ver/Kleidung in Un/Ordnung. Dress Codes und Körpernormen als Gegenstand ästhetischer Bildung

Ringvorlesung Ästhetische Erziehung
Mo, 04.12.2017 | 16:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A
Hörsaal 122 (2. 116) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Seit gut zehn Jahren wird in Schweizer und deutschen Schulen verstärkt die Zulässigkeit von bestimmten Kleidungsstücken diskutiert und durch Selbstverpflichtungen oder Modeberatungen reguliert. „Hierbei werden geschlechterspezifische Körper-, Verhaltens- und Modenormen für Pädagog_innen in Kollegien abgestimmt und festgeschrieben. Den Schüler_innen hingegen werden in den meisten Fällen größere Freiräume zugebilligt, meist verknüpft mit der Erklärung, dass Kleidung ein Medium der Persönlichkeitsentfaltung sei. Die Maßstäbe, die dabei verhandelt bzw. reproduziert werden, sind geschlechtlich codiert und sexuell aufgeladen.“ (Lüth 2017, im Erscheinen) Continue reading