Einladung zur öffentlichen Generalprobe HUMARITHM

Di, 21.05.2019 | 16.00 Uhr
NRW-Forum Düsseldorf
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

HUMARITHM erzählt die Geschichte einer Künstlichen Intelligenz, die zu Bewusstsein gelangt – und die in der Folge alles haben möchte: Gefühle. Wissen. Körper. Würde. Macht. Als selbst-lernende “Mensch-Maschine” ist sie darauf angewiesen, dass die Teilnehmenden sie mit so genannten “Trainingsdaten” füttern; erst dann kann HUMA zu echter Perfektion gelangen. Doch was, wenn sie so schlau wird, dass sie selbst den klügsten Meister austricksen kann? HUMARITHM ist eine immersive Theater-Performance zum 70-jährigen Jubiläum des Grundgesetzes.
Wie verantwortlich gehen wir mit den technologischen Errungenschaften um, die wir im Turbotempo erfinden? Und was geschieht mit unserer Würde, wenn wir anderen “Wesen” gestatten, über uns zu verfügen?
HUMARITHM erzählt die Menschen im Spiegel der Maschine – und lädt alle Teilnehmenden dazu ein, an dieser Erzählung mitzuwirken.

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L.Fritz-Gruber-Photowettbewerb 2018/19: Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung »Netzwerk(e)«

Mi, 29.05.2019 | 17:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Dauer der Ausstellung: 29.05.-30.06.2019

  1. Preis: Markus Schmid
  2. Preis: Gregor Kaluza
  3. Preis: Tabea Kirchner

Ehrenpreis: Benedict Fernandez

Felicia Aparicio, Benedict Fernandez, Ole Freier, Ruth Gilberger, Zoë Haupts, Rut Himmelsbach, Leonie John, Gregor Kaluza, Tabea Kirchner, Sylva Koch-Muecke, Wolfgang Lüttgens, Elisabeth Nachtigal, Lara Schäffer, Markus Schmid, Catherin Schöberl, Benedikt Senden, Jakob Sponholz, Volker Tobian, Jürgen Wassmuth, Eberhard Weible, Eva-Maria Horstick & Sönke C. Weiss

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Gastvortrag von Jane Müller: Aufwachsen mit Medien. Qualitative Perspektiven auf mediatisierte Sozialisationsprozesse

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 21.05.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

Indem Menschen auf eine gewandelte Medienlandschaft reagieren, ändert sich ihr Handeln, ihr Alltag und darüber die Gesellschaft als Ganzes. Dieser Prozess macht auch vor der Sozialisation nicht halt. Wurde die Rolle der Medien im Prozess des Aufwachsens zunächst eher am Rande mitgedacht und später als Mediensozialisation verhandelt, bei der Medien die Position eines Sozialisationsagenten zugedacht wurde, so steht heute die Annahme im Raum, dass Mediatisierungsprozesse den Rahmen, die Akteure und die Prozesse des Aufwachsens verändern. Diese Veränderungen adäquat zu erfassen, stellt vielfältige Anforderungen an die empirische Sozialforschung.

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Gastkünstlervortrag von Michael Jäger: “Wenn man nix sieht schaut man länger hin”

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND
Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Do, 09.05.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block C | Studio R 0.319
Gronewaldstraße 2 | Köln 

Von Rändern und Präsenz oder ein Klumpen Gold
Übereinander und Sichtbar. Das Schweigen der Bilder ertragen. Abbild sein. Spiegel. Die Nuanciertheit der Farben. Etwas vor Augen führen. Bisher nicht so erschienen. Bild sein. Aus dem Vorherigen. Blau. Dem Auge trauen. Leidenschaft entdecken, verwerfen, zulassen und folgen. Bilder als Bühne. Die Farben der Akteure. Orange. Material der Farbe, die Far- be formen. Die Form, das Wie der Materie, das Was der Materie, der Form. Substanz und Idee verknüpfen. Summe plus Rest. Kraft und Gehalt. Das Gedächtnis an Orte, an Klang,
an Schmecken, an Höhen und Täler. Violett. Das Staunen, der Mehrwert der Erfahrung aus dem Sehen. Wann aus einem Stück Holz ein Stuhl wird. Bewusst. Schwarz. Verantwortung übernehmen. Rot. Die Idee der Werke. Subjektivität. Die Bilder als Speicher, der Orte und Erinnerungen. Weiss. Utopie und Pathos. Grün. Möglichkeit und der Ort dazwischen, die Malerei. Objektivität. Hinsehen, weggehen, teilnehmen, loslassen, erfinden, erweitern. Unbewusst. Zum Punkt der Gewissheit kommen. Wiederholen. Das Aufrichten des Bildes. Gelb. Ein Gegenüber sehen. Präsenz. Was passiert da? Am Ende doch ein Klumpen Gold!
Michael Jäger, April 2019

Michael Jäger
1956 geboren in Düsseldorf
seit 2019 Professur für Bildnerische Grundlagen/Malerei
Kunsthochschule Burg Giebichenstein/Halle

Bild: „Whizz Bang“, Ausstellungsansicht Museum Witten, 2017


Gastvortrag von Ludwig Gehlen: Man muss es wollen! Kultur führt zur Teilgabe. Das inklusive Kulturprofil der Anna-Freud-Schule

Saloon Arts Education
Mi, 15.05.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

„MAN MUSS ES WOLLEN! An der LVR-Anna-Freud-Schule wird es gewollt, ein inklusives Kulturprofil zu realisieren“, so beginnt die Bewerbungsschrift im Wettbewerb von Kinder zum Olymp 2016.

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Ausstellung »Never AFK« im NRW-Forum Düsseldorf

10.-12.05.2019 // NRW-Forum Düsseldorf

Die Ausstellung Never AFK umfasst Beiträge von zwölf Künstler*innen, die mit ihren Arbeiten auf das Phänomen der post-digitalen Liveness Bezug nehmen. Das Akronym AFK (Away from Keyboard), ein Ausdruck aus dem Gamer-Jargon, verweist auf die Unverfügbarkeit der Spieler*innen und die Unterbrechung des Spiels beim Online Gaming. Doch was bedeuten Liveness und Unverfügbarkeit im gegenwärtigen Kontext? Continue reading

»Always On. Livestreaming und Spielkultur« im NRW-Forum Düsseldorf

10.-11.05.2019 // NRW-Forum Düsseldorf

Die Veranstaltung ‘Always On. Livestreaming und Spielkultur’ geht Fragen nach, die durch Livestreaming als neue Form der Gleichzeitigkeit und Partizipationskultur entstehen. Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Streamer*innen sprechen in einer interdisziplinären Panel-Diskussion über die Möglichkeiten und Herausforderungen des neuen Phänomens. Begleitet und gerahmt wird die Diskussion durch verschiedene partizipative Angebote und Workshops. Die Besucher*innen sind eingeladen, selbst in die Rolle der/des Streamer*in zu schlüpfen und ihr ‘Spiel’ mit der Welt zu teilen. 

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Save the Date: Tagung »Mikroformate. Mediale Kleinstformate zwischen (Re-)Produktion und Wahrnehmung« vom 27-29.6.19 an der Universität zu Köln

Die Tagung beschäftigt sich mit ästhetischen Formen der Verkürzung und Verdichtung, wie sie sich in den aktuellen Rezeptionspraktiken der Medienkultur (aber nicht nur da) beobachten lassen. Die kurze Form, wie sie beispielsweise schon Roland Barthes im Medium der Schrift reflektierte, ist in den vergangenen Jahren in den Kultur- und Medienwissenschaften extensiv für andere mediale Formate diskutiert worden. Wir wollen an diesen Diskurs anknüpfen und dabei gleichsam den Fokus verschieben, indem wir neben kurzen Mikroformaten vor allem auch die ästhetischen „Mikropraktiken“ der Rezipient*innen in den Blick nehmen. Continue reading

Gastvortrag von Holger Schramm: Musik in der deutschen Fernsehwerbung

Ringvorlesung Master Intermedia Di, 07.05.2019 | 18:00 Uhr Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln Musik ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Element von Werbung in audiovisuellen Medien geworden. Welchen Stellenwert hat sie aktuell in der deutschen Fernsehwerbung? Welche Funktionen erfüllt Musik für die TV-Werbung und welche Formen nimmt sie an? Wie wirkt sie und welche Rolle spielt dabei der sogenannte ‘Musical Fit’, also die Passung zwischen Werbespot und Musik? Diese Fragen werden im Vortrag beantwortet. Continue reading

Gastkünstlervortrag von Jan Kolata: »Ernste Spiele« – im Atelier des Malers

Do, 11.04.2019 | 18 Uhr
Block C | Studio R 0.319
Gronewaldstraße 2 | Universität zu Köln

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND
Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Wenn ich male, liegen die Bildflächen auf dem Boden. Auf die Leinwand geschüttete, dicht pigmentierte Malfarbe und deren Manipulation mit unterschiedlichen, meist aus dem Baumarkt stammenden Geräten (Putzrakel, Fensterwischer, Mikrofasertücher, Flächenstreicher) bilden das Amalgam, aus dem allmählich das Bild erfunden und geformt wird. Nicht die vorgefasste Idee, sondern das bedenkende Handeln mit dem Material führt – wenn es gelingt – in einem vielschichtigen Prozess zum Bild. Den Kairos, den glücklichen Moment, zu erkennen und zu ergreifen, wenn zwischen gewolltem Akt und Zufall sich blitzartig das Bild zeigt – das ist die Aufgabe. (Jan Kolata)

Jan Kolata
1949 geboren in Immenstadt / Allgäu
1970 bis 1977 Kunstakademie Düsseldorf
1975 Meisterschüler von Erich Reusch
2006 bis 2016 Professur für Malerei an der TU Dortmund