Category Archives: immermittwochs

Gastvortrag von Ludwig Gehlen: Man muss es wollen! Kultur führt zur Teilgabe. Das inklusive Kulturprofil der Anna-Freud-Schule

Saloon Arts Education
Mi, 15.05.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

„MAN MUSS ES WOLLEN! An der LVR-Anna-Freud-Schule wird es gewollt, ein inklusives Kulturprofil zu realisieren“, so beginnt die Bewerbungsschrift im Wettbewerb von Kinder zum Olymp 2016.

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Kunstpädagogische Positionen 44: Juuso Tervo: Intimacy with a Stranger: Art, Education and the (Possible) Politics of Love

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter http://kunst.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-44/.

Indem er die Geschichte und Philosophie der Bildung durch die Brille von Liebesliedern liest, fragt Juuso Tervo, inwiefern sich die Politik der Kunstpädagogik als ein Akt der Liebe verstehen lässt. Er plädiert für ein Verständnis von Liebe und Bildung jenseits der gängigen Narrative von Vollendung und Vollständigkeit und abseits jeglicher Determinierung. Ausgehend von Autoren wie Giorgio Agamben, Alain Badiou und Lauren Berlant diskutiert er, wie Liebe dazu beitragen könnte, die Politik der Kunstpädagogik radikal offen zu halten. Der Text basiert auf einem Vortrag an der Universität zu Köln vom 1. Juni 2016.

Kunstpädagogische Positionen 43: Rudolf Preuss: Lehrperformanz: Navigieren in offenen Lehr-Lernprozessen des Kunstunterrichts

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter http://kunst.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-43/.

Ein sehr wichtiger, aber in der kunstdidaktischen Debatte vernachlässigter Aspekt ist die Rolle der Lehrperson im Kunstunterricht.
Kunstunterricht ist ein Lehr-Lernprozess, der auf intensiven verbalen und nonverbalen Kommunikationsebenen beruht. Jede Lehrerin und Lehrer muss im Verlauf der Berufsentwicklung ihre eigene Haltung zu dem Prozess des Unterrichtens entwickeln. Mut im Umgang mit den Unterrichtsinhalte und Methoden sowie Sensibilität im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen kennzeichnen immer wieder die Entscheidungsfelder. Wichtige Fragen zum Umgang mit der Kunst und Konzepten des Kunstunterrichts werden ins Verhältnis zu notwendigen Lehrkompetenz gesetzt.

Gesprächsrunde am 16.01.2019 | Networking Beyond: I love my job. Liebesgeständnisse von KunstlehrerInnen

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 16.01.2019 | 18 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Achtung #Flauschangriff: Im Rahmen des Saloon Arts Education berichten Kunstlehrer*innen und Ästhetische Erzieher*innen, was sie an ihrem Job so richtig, richtig gut finden. Unsere Gäste geben Liebeserklärungen zu ihrer Arbeit in der künstlerischen Lehre ab. Gemeinsam wollen wir an diesem Abend aufzeigen, welche positiven Perspektiven auf die Vermittlungspraxis möglich sind. In Kooperation mit dem BDK e.V. NRW laden Gesine Hopstein und Networking Beyond, die Alumni- und Netzwerkarbeit des Instituts für Kunst und Kunsttheorie, herzlich zu diesem offenen Gesprächsformat ein. Folgt dem Hashtag: #loveartseducation

Gastvortrag von Anne Zimmermann am 16.01.2019: HÄTTE, WÄRE, KÖNNTE in der Kunstpädagogik

immermittwochs_logo_blau-300x150Kunstpädagogische Positionen
Mi, 16.01.2019 | 16 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Könnte die Kunstpädagogik Mögliches wirklicher machen? Ereignisse und Fakten werden gegenwärtig von einigen Künstler_innen als behauptete Wirklichkeiten veröffentlicht. Diese künstlerische Strategie könnte in kunstpädagogischen Settings zum Anlass und Ausgangspunkt werden. Damit wäre es möglich, im Kunstunterricht die Wirklichkeit als eine von vielen Möglichkeiten zu verstehen und andere mögliche Wirklichkeiten zu erfinden. Schon in der Ausbildung von Lehrer_innen wären die Strategien der (lediglich) behaupteten Wirklichkeiten eine Möglichkeit, um mögliche (andere) schulische Wirklichkeiten zu erdenken und auf dieser Grundlage auch andere schulische Wirklichkeiten zu verwirklichen.

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Kunstpädagogische Positionen 42: Doris Schuhmacher-Chilla: Anthropologische Kunsttheorie. Kunst – Theorie – Anthropologie

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter mbr.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-42.

Anthropologische Kunsttheorie kennzeichnet ein offenes theoretisches Denken im Zusammenhang von Kunst – Theorie – Anthropologie. Es versteht sich als richtungsweisend für historische und gegenwärtige Reflexionen von Kunst und ihren Kontexten. Es bildet keine Metatheorie und liefert keine endgültigen Interpretationen. Anthropologische Themenfelder markieren eine Position diesseits eines normativen Begriffs vom Menschen, und präferieren auf der Grundlage von Präsenz und Performativität, Körper, Bilder und Imaginationen als das sich den eingefahrenen Diskursen von Moderne und Postmoderne Widersetzende und Zukunftsweisende. Die zentrale und ubiquitäre Bedeutung des ästhetischen Feldes in der nachdisziplinären „Kontrollgesellschaft“ veranlasst exemplarisch Fragen nach der Rolle und Funktion von Kunst als Kraft (Ch. Menke) diesseits theoretischer Explikationen. Beispiele aus unterschiedlichen Gattungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts verdeutlichen den anthropologischen Zusammenhang von Kunst und Theorie. Besondere Aufmerksamkeit kommt dem performative turn und ausgewählten Performances zu, die in den Koordinaten von Zeit, Körper und Raum unsere Anteilnahme und damit unseren mimetischen Nachvollzug verlangen.

Gastvortrag von Fabian Ginsberg am 28.11.2018: Scripted Reality

immermittwochs_logo_blau-300x150Kunstpädagogische Positionen
Mi, 28.11.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Fabian Ginsberg stellt seinen 2015 erschienenen Essayband „Quallenkopf – Der Tausch von Verwandlung“ vor. Besonderes Augenmerk wird auf das Konzept des Index der Intentionalität gerichtet. Die praktische Seite des Vortrags geht den Bedingungen des ärgerlichen Problems nach, dass entweder die Öffentlichkeit, in die eine Nachricht tritt, von ihr zuvor hergestellt worden, oder der Öffentlichkeit die Nachricht bereits bekannt sein muss. Continue reading

Gastvortrag von Felix Bjerke am 21.11.2018: Kunstunterricht – Zwischen Multi-, Inter- und Transkulturalität

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 21.11.2018 | 18 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Sowohl Alltag und als auch das Schulleben sind vermehrt von Diversität geprägt. Obwohl diese Entwicklung sich bereits seit Jahrzehnten andeutet, werden umfassende Impulse zur Handhabe dieser Diversität erst seit wenigen Jahren politisch, gesellschaftlich und bildungsstrukturell für die Schulen aufbereitet und konstruktiv praktiziert. Ziel ist es, Augenhöhe, Inklusion und Integration zu schaffen. Dieses Vorhaben wiederum birgt Herausforderungen, Chancen und Konflikte.

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Gastvortrag von Sonja Frohleiks am 14.11.2018: Auf dem Weg zur Kulturschule: GGS Kippekausen

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 14.11.2018 | 18 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Schülerinnen und Schüler, die im Jahre 2018 die Grundschule besuchen, werden in Jahr 2035 mit einer Berufswelt konfrontiert, in der das in Schulen vermittelte Standardwissen als Verfügungswissen immer schneller per Mausklick im Internet bereitsteht. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an kreatives und analytisches Denken. Ferner neigt der Einfluss unserer derzeit dominierenden Wissensgesellschaft zu einer kognitiven und outputgeleiteten Schlagseite, bei der die Berücksichtigung der Leiblichkeit als anthropologisches Fundament ebenso leicht ins Hintertreffen geraten kann wie das einst humanistische Ideal der Persönlichkeitsbildung.

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Gastvortrag von Elfi Alfermann am 31.10.2018: Als KunstlehrerIn intelligent vernetzt – Der Berufsfachverband Bund deutscher KunsterzieherInnen e.V. stellt sich vor

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Mi, 31.10.2018 | 18 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
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Der Bund deutscher KunsterzieherInnen e.V. (BDK e.V.) ist der Fachverband für Kunstpädagogik. Für Studierende im Lehramt Kunst und Ästhetische Erziehung ist er perspektivisch die wichtigste
Anlaufstelle bezogen auf die Berufspraxis, denn er vertritt die Interessen der Berufsfelder der ästhetischen Erziehung, kultureller Bildung in Schule und außerschulischen Einrichtungen vor allem auf
politischer Ebene. Organisiert ist der BDK e.V. in 16 Landesverbänden. Der BDK e.V. ist Mitglied der Internationalen Society for Education through Art (InSEA), im Deutschen Kulturrat sowie im Fonds Soziokultur und kooperiert mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. 

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