Author Archives: marcowindeln

Ausstellung am 28.01.2019: SOCIALMEDIA PLAYGROUND

Mo, 28.01.2019 | 17.30-20.00 | AEB (2.103)

Studierende aus der Kunstpädagogik, Intermedia und der ästhetischen Erziehung erforschen Strukturen, Möglichkeiten alternativer oder kritischer Nutzungsweisen und künstlerische Eingriffe in die großen Plattformen der sozialen Netzwerke. Am 28. Januar 2019 findet zwischen 17:30-20h in Raum AEB. 2.103 im Hauptgebäude  der Humanwissenschaftlichen Fakultät die interaktive Ausstellung “SOCIALMEDIA PLAYGROUND” in der (Zwischen)Ergebnisse aus dem Seminar FACEBOOK ICH FRESS DICH bei Julia Dick gezeigt werden, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Kunstpädagogische Positionen 44: Juuso Tervo: Intimacy with a Stranger: Art, Education and the (Possible) Politics of Love

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter http://kunst.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-44/.

Indem er die Geschichte und Philosophie der Bildung durch die Brille von Liebesliedern liest, fragt Juuso Tervo, inwiefern sich die Politik der Kunstpädagogik als ein Akt der Liebe verstehen lässt. Er plädiert für ein Verständnis von Liebe und Bildung jenseits der gängigen Narrative von Vollendung und Vollständigkeit und abseits jeglicher Determinierung. Ausgehend von Autoren wie Giorgio Agamben, Alain Badiou und Lauren Berlant diskutiert er, wie Liebe dazu beitragen könnte, die Politik der Kunstpädagogik radikal offen zu halten. Der Text basiert auf einem Vortrag an der Universität zu Köln vom 1. Juni 2016.

Kunstpädagogische Positionen 43: Rudolf Preuss: Lehrperformanz: Navigieren in offenen Lehr-Lernprozessen des Kunstunterrichts

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter http://kunst.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-43/.

Ein sehr wichtiger, aber in der kunstdidaktischen Debatte vernachlässigter Aspekt ist die Rolle der Lehrperson im Kunstunterricht.
Kunstunterricht ist ein Lehr-Lernprozess, der auf intensiven verbalen und nonverbalen Kommunikationsebenen beruht. Jede Lehrerin und Lehrer muss im Verlauf der Berufsentwicklung ihre eigene Haltung zu dem Prozess des Unterrichtens entwickeln. Mut im Umgang mit den Unterrichtsinhalte und Methoden sowie Sensibilität im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen kennzeichnen immer wieder die Entscheidungsfelder. Wichtige Fragen zum Umgang mit der Kunst und Konzepten des Kunstunterrichts werden ins Verhältnis zu notwendigen Lehrkompetenz gesetzt.

Gesprächsrunde am 16.01.2019 | Networking Beyond: I love my job. Liebesgeständnisse von KunstlehrerInnen

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 16.01.2019 | 18 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Achtung #Flauschangriff: Im Rahmen des Saloon Arts Education berichten Kunstlehrer*innen und Ästhetische Erzieher*innen, was sie an ihrem Job so richtig, richtig gut finden. Unsere Gäste geben Liebeserklärungen zu ihrer Arbeit in der künstlerischen Lehre ab. Gemeinsam wollen wir an diesem Abend aufzeigen, welche positiven Perspektiven auf die Vermittlungspraxis möglich sind. In Kooperation mit dem BDK e.V. NRW laden Gesine Hopstein und Networking Beyond, die Alumni- und Netzwerkarbeit des Instituts für Kunst und Kunsttheorie, herzlich zu diesem offenen Gesprächsformat ein. Folgt dem Hashtag: #loveartseducation

Antrittsvorlesungen der neuen Professor*innen am 09.01.2019: Past Future Histories. Archivierung, Aktualisierung und Remix in der zeitgenössischen Kunst

Mi, 09.01.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Einladung zu den Antrittsvorlesungen der neuen Professor*innen am Institut für Kunst & Kunsttheorie:

Nina Möntmann (Professorin für Kunsttheorie): »Was ist Zeitgenössisch an der Zeitgenössischen Kunst?«

Karina Nimmerfall (Professorin für disziplinüberschreitende künstlerisch-mediale Praxis und Theorie): »Possible Scenarios of a Discontinued Future«

Manuel Zahn (Professor für Ästhetische Bildung):» Ästhetische Bildung im Horizont Postdigitaler Medienkulturen«

Gastvortrag von Christian Helbig & Sandra Hofhues: Subjektivierung, Subjektivation und die Digitalisierung von Arbeit – Perspektiven für die medienpädagogische Erwachsenenbildung

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 15.01.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Bild: Clemens Pfeiffer

Wenn öffentlich, insbesondere bildungs- und wirtschaftspolitisch über Digitalisierung verhandelt wird, stehen häufig ihre Potenziale für eine digitale Transformation im Fokus. Dies bekräftigt beispielsweise die „Digitalstrategie“ der Bundesrepublik, wonach Deutschland (wieder) ein technologischer Innovationstreiber werden soll.

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Filmscreening am 18.01.2019: Hyperstition

Fr, 18.01.2019 | 18.30 Uhr | THEATER (2.212)

A film by Christopher Roth in collaboration with Armen Avanessian. A film on time and narrative. Of thoughts and images. On plants and the outside. Abduction and Recursion. Yoctoseconds and Platonia. Plots and anaerobic organisms. About the movement of thinking and philosophy in anthropology, art, design, economy, linguistics, mathematics, and politics. And back into abs-traction. „You‘re always at the beginning and always at the end.“ (Ray Brassier) HYPERSTITION: The retooling of philosophy and political theory for the 21st Century.

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Kunstpädagogische Positionen 42: Doris Schuhmacher-Chilla: Anthropologische Kunsttheorie. Kunst – Theorie – Anthropologie

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter mbr.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-42.

Anthropologische Kunsttheorie kennzeichnet ein offenes theoretisches Denken im Zusammenhang von Kunst – Theorie – Anthropologie. Es versteht sich als richtungsweisend für historische und gegenwärtige Reflexionen von Kunst und ihren Kontexten. Es bildet keine Metatheorie und liefert keine endgültigen Interpretationen. Anthropologische Themenfelder markieren eine Position diesseits eines normativen Begriffs vom Menschen, und präferieren auf der Grundlage von Präsenz und Performativität, Körper, Bilder und Imaginationen als das sich den eingefahrenen Diskursen von Moderne und Postmoderne Widersetzende und Zukunftsweisende. Die zentrale und ubiquitäre Bedeutung des ästhetischen Feldes in der nachdisziplinären „Kontrollgesellschaft“ veranlasst exemplarisch Fragen nach der Rolle und Funktion von Kunst als Kraft (Ch. Menke) diesseits theoretischer Explikationen. Beispiele aus unterschiedlichen Gattungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts verdeutlichen den anthropologischen Zusammenhang von Kunst und Theorie. Besondere Aufmerksamkeit kommt dem performative turn und ausgewählten Performances zu, die in den Koordinaten von Zeit, Körper und Raum unsere Anteilnahme und damit unseren mimetischen Nachvollzug verlangen.