Monthly Archives: March 2018

REVIEW | BROT & BIER #2 | 21.03.2018

Am letzten Mittwoch fand das zweite Vernetzungstreffen für Kunstlehrer*innen und Ästhetische Erzieher*innen am Institut für Kunst und Kunsttheorie statt. Praktiker*innen unterschiedlicher Schulformen, Student*innen und Lehrende des Instituts kamen zum informellen Austausch zusammen. Das Gespräch des Abends drehte sich um Bedingungen, Potentiale und Herausforderungen des Berufsalltags. Wir freuen uns, die in der Runde angestoßene Ideen in den Formaten wie dem Saloon und der Alumni-Arbeit von Networkingbeyond aufzunehmen und die aktive Vernetzung zwischen Lehrer*innen, Student*innen und Hochschullehrenden weiter voranzutreiben. Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Wir freuen uns auf die Weiterführung der Zusammenarbeit im Sommersemester 2018 und laden ein zum Open Call für Bring a piece am 13.06.2018.

Anmeldung läuft: Tagung “Because Internet” vom 7.–9.6.2018 am Institut für Kunst und Kunsttheorie

Jedes Foto, jeder Gedanke, jedes Gespräch ist heute informiert durch das Internet. Es ist allgegenwärtiger Teil unserer Realität geworden; es hat sich transformiert in Erwartungen über ständige Erreichbarkeit, macht sich bemerkbar beim Scannen von Momenten auf ihre Social-Media-Tauglichkeit, im täglichen Posten, Scrollen, Streamen, Liken, Sharen, Tweeten. Komplexe Prozesse fortschreitender Digitalisierung artikulieren sich in weltweit vernetzten Communities, in hyperkulturellen und global zirkulierenden Bildwelten, lernenden Algorithmen, Whistleblowing, Hacktivism, Softwarearchitekturen, Crowdsourcing, Digital Commons, u. a. m. – die Künstlerin Sophia Al Maria bringt es, für uns titelgebend, auf den Punkt: Because Internet. Continue reading

CfP: Postdigitale Kunst und Medienkultur. Nachwuchsforschungstag am 7.6.2018

Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung entstanden in den letzten Jahrzehnten besonders in den Medien- und Kulturwissenschaften Versuche, strukturelle Veränderungen im Zusammenhang mit neuen Technologien auf sozialer und kultureller Ebene unter Bezug auf Begriffskonzepte wie „Post-Internet“ und „Post-Digital“ zu beschreiben. Der Präfix „Post“ betont dabei die Allgegenwart digitaler Medien und steht als Marker für eine neue Qualität der Digitalität, die sich auf – oftmals wenig sichtbare – Transformationen des Digitalen in neue (Macht-)Strukturen bezieht (Cramer 2015). Im Vorfeld der Tagung Because Internet. wird am 7.6.2018 ein durch das Grimme-Forschungskolleg geförderter Forschungstag für wissenschaftlichen Nachwuchs stattfinden, der sich postdigitalen Theoriekontexten widmet. Promovenden aus der Medien-, Kultur- und der Kunstwissenschaft, der Medien- und Kunstpädagogik und den Bildungswissenschaften sind eingeladen, ihre Forschung zu drei größeren Bereichen vorzustellen:

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EXKURSION: MANIFESTA 12 PALERMO – SUMMER SCHOOL ON TOUR (16. bis 23.8.2018)

Manifesta 12 Palermo, Teatro Garibaldi Venue, Copyright Manifesta 12, 2017. Photo by CAVE Studio.

Dozent*innen: Prof. Dr. Manuel Zahn & Aurora Rodonò | Anmeldung bis 15. April 2018 per Mail (siehe unten)

Während des Sommersemesters 2018 findet in Palermo auf Sizilien – vom 16. Juni bis zum 4. November 2018 – die 12. Ausgabe der europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst MANIFESTA statt. Als politisch ausgerichtete und nomadische Kunstausstellung, die alle zwei Jahre in einer anderen Stadt stattfindet, verhandelt die diesjährige Manifesta am Beispiel Palermos die Themenschwerpunkte „Migration“ und „Klimawandel“. Dabei geraten postkoloniale Theorieperspektiven in den Blick, auf deren Folie die „Dezentrierung des Westens“ (Stuart Hall) und das historisch gewordene Nord-Süd-Gefälle in Europa kritisch reflektiert werden soll. Um den Studierenden am Institut für Kunst und Kunsttheorie eine künstlerisch-forschende Auseinandersetzung mit dieser Perspektivierung im Kontext einer der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen zu ermöglichen, ist für das Sommersemester eine einwöchige Summer School in Palermo geplant. Ihr Titel lautet: Summer School „Arts Education on Tour: Das mediterrane Denken“. Die Summer School wird von den beiden Dozierenden Prof. Dr. Manuel Zahn und Aurora Rodonò in Palermo durchgeführt. Neben dem Besuch der MANIFESTA 12 bleibt auch Zeit für den Besuch weiterer Museen und Kunsträume. Zeitraum: 16. bis 23.8.2018

Info- und Vorbereitungstreffen: Di 17.04.2018 + DI 17.07.2018, 18 – 19:30, Raum: .aeb 2.103 | Block A | Gronewaldstraße 2 | Köln

Die Summer School „Arts Education on Tour: Das mediterrane Denken“ wird gefördert durch:
International Office: Cologne Summer Schools, University of Cologne | Dekanat der Humanwissenschaftlichen Fakultät

ACHTUNG: Individuelle Anmeldung bis 15.04.18 zwingend erforderlich per Mail an: saliha.shagasi@uni-koeln.de
Eine nachträgliche Anmeldung in Klips ist in der 3. Belegungsphase (23.4. bis 29.4.) möglich: KLIPS: 15866.0006 und 15866.0007
Die Vorbesprechung am 17.4. ist für teilnehmende Studierende obligatorisch. Bei einem unentschuldigten Nichterscheinen werden die Plätze an weitere Interessent*innen vergeben.

Zusätzliche Informationen zu Reise, Kosten und Anmeldung finden Sie hier: http://mbr.uni-koeln.de/working/2018/03/10/exkursion-manifesta-12-palermo-summer-school-on-tour-dozentinnen-aurora-rodono-prof-dr-manuel-zahn/

Infos zur Manifesta:
https://manifesta.org/
http://m12.manifesta.org/

Internationaler Lehrauftrag im Sommersemester 2018: Artie Vierkant I JETZT für das Seminar auf Klips anmelden!

Für das Sommersemester ist es uns gelungen, den Künstler Artie Vierkant für einen Lehrauftrag am Institut für Kunst und Kunsttheorie zu gewinnen. Die Anmeldung zum Kurs auf Klips 2 ist ab sofort möglich: Display: Plastic Universal: 14676.0008

Artie Vierkant (*1986, Breinerd, MN) studierte Bildende Kunst an der University of Pennsylvania und schloss sein Studium mit einem MFA an der University of California ab. Er lebt und arbeitet heute in New York. Vierkant macht Kunst, die sich auf die Bedeutung medienübergreifender Repräsentation konzentriert. Dies zeigt sich in seiner Praxis – in der Dokumentation genauso wie im Entstehungsprozess seiner Werke. Auch in seiner theoretischen Arbeit sind Relationen zwischen physischen und digitalen Räumen im Internet-Zeitalter zentral. Beides verknüpft Vierkant in seiner Lehre auf komplexe und höchst spannende Weise.

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