Monthly Archives: January 2015

BORN WHICH WAY

Donnerstag, 22.01.2015 | 19.30 Uhr
Block B | Raum 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Inwiefern wird die Geschlechtsidentität des Einzelnen durch den Körper gleich mit der Geburt oder aber durch Erziehung, Medien und Erwartungen der Gesellschaft erst geschaffen? Was bedeutet Geschlecht? Was Identität? Können wir individuell bestimmen und gestalten, wer wir sind? Und wenn ja, wie?

In dieser Aufführung untersuchen Studierende der ästhetischen Erziehung und der Kunstpädagogik der Uni Köln in einzelnen Performances das Thema Geschlechtsidentität und spielen dabei mit Klischees, Vorurteilen und Möglichkeiten. Eine bunte Mischung, so vielfältig wie das Geschlecht selbst.

 

call for papers: where the magic happens

where the magic happens
Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur.

Performance ist Experiment in und mit der Alltagswirklichkeit. Performer und Teilhabende machen außergewöhnliche Erfahrungen an den Grenzen des Üblichen. Wann und wie werden diese Erfahrungen ästhetisch, wann/wie sogar magisch? Was trägt solche prozesshaften Weisen des Erfahrens? Welche vorbildhaften performativen Formate und Methoden existieren in und zwischen bildender Kunst, Musik, Theater, Tanz, Bildung und Politik?Wie werden die für ästhetische Erfahrungen konstitutiven Entgrenzungen des Subjekts bildend wirksam?

Künstlerische Forschung ist Welterschließung durch künstlerische Praktiken. Wie/wann/wo können künstlerische Prozesse als Erkenntnisprozesse verstanden werden? Können künstlerische Forschungsprozesse als zeitgemäße, weil den gegenwärtigen kulturellen Umweltbedingungen angemessene Form der Produktion, Anwendung und Kommunikation von Wissen gelten? Gilt das für professionelle Forschungs- und/oder/auch Bildungszusammenhänge?

Aktuelle Medienkultur ist die natürliche Umgebung der Generation C. Die Künstler und Kreativen beziehen sich nicht mehr auf ein Feld der Kunst als Hochkulturmuseum, sondern auf die globale Zeitgenossenschaft als die von allen geteilte Welt. Sie gehen um mit komplexeren Formen von Darstellung und hypermedialer Intertextualität als jede Generation zuvor. Wo und wie geschieht hier die Magie? Welche ästhetischen Erfahrungen ermöglicht Post-Internet Art? Wie funktioniert ästhetische Bildung im Internet state of mind?

Call for Ideas

Wir möchten diese (und damit zusammenhängende) Fragen im Rahmen einer dreitägigen Tagung mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns auf Vorschläge für Beiträge aus verschiedenen Wissenschaften und Künsten. Insbesondere gespannt sind wir auf Beteiligungen des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses.

Als Formen für Beiträge sind vorgesehen: Workshops, Präsentationen und Vorträge – explizit auch im Pecha Kucha Format.

Bitte senden Sie Ihre Skizzen, Abstracts und Ideen (max. 1-2 Seiten) bis spätestens bis 15.2.2015 per E-Mail an:

magie@kunst-medien-bildung.de

Torsten Meyer
Julia Dick
Peter Moormann

Wissenschaftliche Sozietät Kunst, Medien, Bildung: http://kunst-medien-bildung.de

Call for paper: als PDF: cfp_magic

Gastvortrag von Jennifer Schubert am 14.01.2015

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Mi, 14.01.2015 | 18:00-19.30 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Jennifer Schubert. Über digitale Briefkästen, Explorations-Apps und Nachbarschaftsprojektionen – zivilgesellschaftliche Infrastrukturen in der Designforschung

Am Design Research Lab der Universität der Künste beschäftigt sich das Forschungscluster »Civic Infrastructures« mit der Gestaltung von sozio-materiellen Infrastrukturen (Ehn 2009) in urbanen Nachbarschaften. Wir, eine interdisziplinäre Gruppe aus Kommunikationswissenschaftlerinnen, Stadtsoziologen und Interaktionsdesignerinnen, erforschen soziale, politische und technologische Möglichkeiten, solche Infrastrukturen aufzubauen, die Bürgerinnen und Bürgern dazu befähigen relevante Anliegen zu adressieren.
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Gastvortrag von Sandra Schäfer am 08.01.2015

Do. 08.01.2015
12:00 Uhr
HF-Hauptgebäude | Block B | R 241 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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[Sandra Schäfer, Başakşehir: An Urban Model, 2014, videoinstallation, color, sound, video still.]

Başakşehir: An Urban Model

Im Rahmen des Seminars ‘On Location’ von Prof. Karina Nimmerfall wird am 8. Januar die Künstlerin Sandra Schäfer Ausschnitte aus ihrer Videoinstallation Başakşehir: An Urban Model präsentieren. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Die Installation beschäftigt sich anhand der Istanbuler newtown Başakşehir mit städtischer Transformation und der Rolle der neuen neoliberalen religiösen Mittelschicht. Die Installation ist in Zusammenarbeit mit der Istanbuler Journalistin Ayşe Çavdar entstanden.
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